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Das aufgebrochene Tor : Predigten und Andachten gefangener Pfarrer im Konzentrationslager Dachau / Vorwort und Herausgeber: Martin Niemöller
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der Frieden auf Erden sein, was wir umher in der Welt sehen? Das soll die Frucht der Rechtfertigung Christi sein, mit ihrem Siege über Sünde, Tod und Teufel? Und es führt kein Weg hinaus aus diesem Elend? Aus diesem Karneval der Dämonien?

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sagt das

Diese Rechtfertigung ist geschehen durch Jesus Christus , ,, durch welchen wir auch den Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir stehen." Alles ist in Christus ge­schehen, was not tut. Wie sollen wir aber daran teil haben? Wie soll es seine Früchte in dieser Welt bringen, seinen Abglanz in dieser Welt finden? ,, Im Glauben" Schriftwort, haben wir den Zugang zu dieser Gnade. Durch den Glauben soll es also auch in unserem Leben Wirklichkeit werden, durch den Glauben soll die Wirklichkeit der Recht­fertigung auch in der Welt ihren Abglanz finden. ,, Der Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat."( 1. Joh. 5, 4.) Es führt also ein Weg von der Wirklichkeit der Rechtfertigung mit ihrem Sieg über Sünde, Tod und Teufel, mit ihrem Frieden mit Gott, in diese Welt. Dieser Weg ist nicht jedermanns Ding, weil der Glaube nicht jedermanns Ding ist, es ist auch nicht ein menschlicher Weg, aber immer­hin ein Weg, eine Möglichkeit, eine Hilfe, wenn auch Gottes Möglichkeit, Weg und Hilfe, der Weg des Glaubens. Des Glaubens als Gabe Gottes. Aber wir wissen wenigstens, in welcher Richtung wir die Hilfe für diese arme Welt suchen sollen.

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Was heißt aber dieser Glaube? Das heißt eben sich sagen lassen, daß dieser Frieden mit Gott das wichtigste, das erste ist. Ja- vom Grunde aus, daß das erste Gebot das wirk­lich erste und wichtigste ist. Daß Gott nicht der Garant unserer irdischen und himmlischen Seligkeit ist obwohl er auch das aus lauter Gnade sein will sondern daß er

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