Haben sie, haben wir denn nichts verstanden von seiner Liebe?
So wenig verstanden, daß hier, im Reich Gottes, in der Kirche, ganz andere Gesetze gelten als in den Reichen der Völker? Dort ist es so, sagt Jesus , daß die Könige herrschen, hart und streng, vielleicht tyrannisch, und dennoch heißt man die Gewaltigen gnädige Herren". Man schmeichelt ihnen, man ist ja von ihnen abhängig... Ihr aber nicht also, hier gelten andere Normen. Hier heißt es: der Größte soll sein wie der Jüngste, der Vornehmste wie ein Diener. Da ist Verschiedenheit unter den Aposteln, unter uns, Amtsträgern in Christi Kirche: der Herr, der uns ruft, ist souverän, es sind mancherlei Gaben, mancherlei Ämter, mancherlei Kräfte, aber die haben alle ihren Platz, sie haben alle, ohne Ausnahme, dieselbe Aufgabe: dienen.
Dienen, nie herrschen; sich opfern, sich selbst verleugnen. So wie der Heiland es getan hat: ,, Ich bin unter euch wie ein Diener."
Ja, wahrlich, Er war ein Diener, er hat nie sich selbst gesucht, nie seine Ehre, nie seinen Willen getan, wir wissen das. So zeichnet Ihn uns das Evangelium, so predigen wir Ihn ja wie ist es mit uns in der Kirche herrschen wir oder dienen wir?
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Ist der Größte unter uns wie der Kleinste? Geht's uns um Ihn, der unter uns war wie ein Diener? Oder um uns, um unsere Meinung, unsere Dogmatik, unsere Theologie?
Das ist unsere schreckliche Säkularisation, Verweltlichung, daß wir herrschen wollen. Wir sind so verflucht egoistisch, o dieser Zank, welcher unter uns für den Größten gehalten werden sollte; als ob die Kirche, welche ,, Er mit seinem Blut getauft hat", unsere Sache wäre, als ob es drum ginge, wie herrlich weit wir es in seinem Reich gebracht hätten...
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