Ja, die Sonne, die Spenderin aller natürlichen Vitalität ( Lebenskraft), die Garantin alles normalen Lebens, hat den Schein, den sie vor jener Golgathastunde gehabt hat, nie wieder erreicht. Und wo z. B. eine Renaissance oder ein Nietzsche versuchten, eine altheidnische Dionysik nochmals zum Lebensprinzip zu erheben, da konnte das Unterfangen den Stempel allein des Antichristlichen tragen, und ihre neuerzeugte Sonne möchte man vergleichen mit der aufreizenden Blässe einer künstlichen Beleuchtung.
Wie die Gemeinde somit weiß, daß sie auf Erden keine bleibende Stätte mehr hat, so jubelt sie anderseits, daß nunmehr das Dunkel aus dem Allerheiligsten gewichen ist und sie einen offenen Zugang zum Vaterherzen Gottes haben kann durch Jesus Christus . Oder, wie Hebr. 10, 19 ff es bezeugt, haben wir nunmehr eine Freudigkeit zu dem Eingang in das Heilige durch Jesus , den Er bereitet hat als neuen lebendigen Weg durch den Vorhang, d. i. durch Sein Fleisch. Und der Hebräer- Brief ruft weiter auf: ,, So lasset uns auch hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben." Der Karfreitag lädt uns ein, nun wirklich hineinzugehen zu dem Heiligtum Gottes. Die ausgebreiteten Arme des Gekreuzigten wollen uns mit Gottes Vaterliebe umfangen. Allerdings geschieht der Zugang zum Heiligtum nur durch Christus oder, wie Hebr. 10 sagt durch den ,, Vorhang", d. i. durch Sein Fleisch. Sein für uns zerrissenes Fleisch wird verglichen mit dem zerrissenen Vorhang. So wenig ansprechend dies Bild wie überhaupt das Golgathakreuz auch ist, kann doch nur so der Greuel unserer Sünde getilgt werden, und bei aller Wehmut der niedergehenden Sonne strahlt um so klarer der Glanz der Vaterliebe von dem Angesicht Gottes uns entgegen Karfreitag.
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