23, 45 onder
wiesen, en Er
gelieb
reden.
eigener
auszu
er Welt
Sonne,
ihren
chende
ten bis
panne, d darerreißt en mit
sehen. enialer
sse er
Sprache
". So s TemTempel elle der z her
ein Ort
der Welt konnte dazu irgendwie in Vergleich gesetzt werden. Unsichtbar wollte Er dort in einer Wolke sich kundtun. Und die Gemeinde wußte es, daß, wenn auch der Himmel und aller Himmel Himmel Ihn nicht fassen können, Gott dennoch als im Tempel wohnhaft geglaubt und dort angebetet werden durfte.
Dort Gott wollte im Dunkel wohnen. Daher trennte jener blaurotgewirkte Purpurvorhang, mit Cherubingestalten bestickt, schützend das Allerheiligste von dem Heiligen des sonstigen Tempelinnern. Der Grund für diese Verborgenheit Gottes ist bekannt genug: die Sünde der Menschen darf Seine Heiligkeit nicht berühren. Und wenn einmal im Jahr, am großen Versöhnungstag, der Hohepriester als einziger tatsächlich das Allerheiligste betreten durfte, so konnte er das nur tun, die Schale mit dem Blut der Sündopfertiere in der Hand. Durch der Menschen Sünde ist Gott der Verborgene( absconditus) geworden, der im Dunkel wohnt.
Dort nun tritt in das seit Adams Fall bestehende Schuldverhältnis die Versöhnungstat von Golgatha hinein. Und da verliert die Sonne ihre Helligkeit und wird mit Dunkel umhüllt; und andererseits verliert durch das Reißen des Vorhangs das Allerheiligste, die Stätte Gottes, ihre Dunkelheit und wird hell. Der verborgene Gott zeigt sich plötzlich als der offenbare. Die bestehenden Verhältnisse kehren sich um. Weil Gottes Kind zum fluchbeladenen Sünder wird am Kreuz, dürfen wir fluchbeladenen Sünder Gotteskinder werden. Wer es fassen kann, der fasse es.
Jemand meinte einmal, daß mit Christus die Aufwärtsentwicklung der Weltgeschichte ihren Kulminationspunkt*) erreicht habe; fortan gehe es abwärts, dem Jüngsten Tage
entgegen.
*) Höhepunkt.
31


