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“vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Der wird wieder-
kommen; der Kommende ist der Gekommene. Der, der den Himmel zerrissen hat und herabgestiegen ist auf die Erde in seinem Sohne in der Fülle der Zeiten, der wird am Ende der Zeiten wieder den Himmel zerreißen und wieder zu uns herabfahren in seinem Sohne. Dessen warten wir, die
Gemeinde; die Gemeinde wartet auf ihren Herrn.
Und darum ist das Warten der Gemeinde niemals un- geduldig, mutlos und verzagt, sondern das Warten der Ge- meinde auf ihren Herrn ist voller Kraft und Geduld und voller Freude. Denn er kommt gewiß.
Liebe Freunde! Wenn wir wirklich Gemeinde Jesu Christi sind, wenn das wirklich wahr ist, daß wir warten auf den Tag, da der Herr kommt, dann wollen wir doch all das andere Warten unserer trüben Tage, das Warten auf das Ende unserer Gefangenschaft, auf unsere Heimkehr, das
Warten auf eine bessere Zeit, all unser Warten, das mit so-
viel Ungeduld und Mutlosigkeit und Haltlosigkeit, auch manchmal schon mit soviel mürrischer Verhärtung geschieht, — dann wollen wir doch dieses unser menschliches Warten auf alle diese Dinge, die im letzten ja nur Schein sind, doch klein werden lassen vor dem Warten auf die große Wirk-
lichkeit unseres Gottes, und wollen unsere Herzen erfüllen
lassen mit der Freude derer, die auf ihren Herrn warten! Das wäre Adventsfreude!—
Aber bei denen, die im Gleichnis auf ihren Herrn war- ten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, ist noch etwas anderes als bloß Freude. Sie werden ja abgeholt zu einem großen Festtage; und dort wird große Herrlichkeit sein, und große Ehre wird es sein, dorthin zu dürfen. Dort wird man unter lauter hochgestimmten, festlichen Menschen sein, und unter denen wird man sich nicht gehen lassen
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bi EHE


