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Dachau : Erlebnisse im Konzentrationslager / von Konrad Wüest Edler von Vellberg
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Durch die Entwicklung der militärischen Ereignisse mit dem starken Ausfall an Menschen und Material und durch die Ausweitung der Kriegsschauplätze wurde der Verbrauch an Menschenmaterial von Jahr zu Jahr größer. Die Anfor- derungen zur Aufrechterhaltung des Potentials der Kriegs- maschine waren kaum zu erfüllen ohne die Ansprüche der allgemeinen Wirtschaft zu gefährden. Die Reichsregierung griff deshalb auf Menschen zurück, die nach Verbüßung ihrer Strafzeit in irgendeinem Strafgefängnis zur Sicherungs- verwahrung in ein Konzentrationslager gekommen waren. Die kriminellen Subjekte wurden in 44-Uniformen gesteckt und bataillonsweise in den Kampf geworfen. So kam einmal ausdem Konzentrationslager Dachau ein ganzer Haufen zum sogenannten Partisaneneinsatz nach dem Balkan . Die deutsche Regierung hat damit genau das, was sie an der russischen Regierung durch Presse und Radio tadeln zu können glaubte.

Die Erkenntnis, daß die Verluste an Menschen durch bereitgestellte Reserven aus der Wirtschaft kaum noch aus- geglichen werden konnten, zwang die Reichsführung 44 mit demaufarbeiten der Häftlinge kürzer zu treten. Seit Mitte des Jahres 1943 machte sie in Humanität. So durfte in

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