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Dachau : Erlebnisse im Konzentrationslager / von Konrad Wüest Edler von Vellberg
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sie ihre Schandtaten büßen, würde selbst die Ewigkeit dazu nicht ausreichen!

Waren die Häftlinge auf ihr hartes Lager mit ihren aus­gemergelten Körpern zur Ruhe gegangen, dann stürmten des nachts häufig die trunkenen 44- Männer in die Baracken hinein. Alles jagten sie ins Freie hinaus und schafften in den Baracken eine heillose Unordnung. Stunden über Stun­den mußten die armen Zebraisten arbeiten, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Oft genug wiederholte sich diese Schikane mehrmals in einer Nacht. Es kam immer darauf an, wie stark das Ausmaß der Trunkenheit dieser Rohlinge war. Die armen Häftlinge waren den ungeheuer langen Tag über auf den Beinen. Sie durften nicht sitzen und durften nicht gehen. Sie mußten schwer arbeiten und jede Wegstrecke im Galopp, teilweise mit schweren Lasten beladen, vor schwere Fahrzeuge gespannt zurücklegen!

Eines der größten Schandmale war die dunkle Arrest­zelle. Hier waren die Ärmsten über Wochen, ja über Mo­nate eingesperrt. Persönliche Gefangene höherer 44- Führer schmachteten in diesen Löchern Jahre hindurch. Ohne einen Sonnenstrahl zu spüren und ohne jeden Lichtschimmer saßen sie hier. Kam der Wachtmeister und konnte der Häft­ling in der Dunkelheit den Eẞnapf nicht sofort finden, hieß es ,, Du Schwein, hast wohl keinen Hunger?!" und Tür fiel ins Schloß! Minuten wurden in dieser grausamen, dunklen Einsamkeit zu Stunden. Die Insassen der dunklen Arrestzellen wurden irre an der Tageszeit. Selbst die Jah­reszeit hätten sie vergessen, wenn es nicht im Herbst und Winter in diesen dunklen Käfigen bitter kalt gewesen wäre.

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