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hunden ging die 4% los, hatte aber keinen Erfolg. Der dienst- tuende Lagerführer nahm den Appell nicht ab, solange die Anzahl nicht stimmte. Mit ungenügender Kleidung, ohne Strümpfe in Holzschuhen standen also Tausende von Häftlingen und- warteten. Inzwischen hatte sich die 44- Wachmannschaft ins Jourhaus zurückgezogen, machte in „Gesellschaft“, trank guten Wein, aß in Seelenruhe gut und rauchte Zigaretten. Die Häftlinge dagegen hatten seit dem frühen Mittagessen keinerlei Nahrung zu sich genom- men, waren zum Abendappell angetreten und froren ent- setzlich. Es war Mitternacht geworden, sie standen immer noch. Die Schwachen, meist Männer über fünfzig Jahre, kippten um, lagen am Boden, während niemand sie wegtra- gen durfte. Es war nur zu natürlich, daß die Zebraisten anfingen mit den Füßen auf dem Erdboden zu trampeln, um sich damit Wärme zu verschaffen. Die Wachmann- schaft— sie löste sich mit einigen wenigen bei der grausigen Kälte stets ab— schlug frenetisch mit den Peitschen dazwi- schen. Alles sollte stillstehen. So zog der Morgen herauf mit steigender, grimmiger Kälte. Die Zahl derer, die im halbmeterhohen Schnee zu Füßen der anderen ihr Grab fanden, wurde immer größer. Trotzdem die Suche nach den zwei Flüchtlingen ergebnislos verlaufen war, durften die Angetretenen um 9 Uhr am Morgen abmarschieren - nicht zum Essen, sondern zur Arbeit! Vellberg weiß heute nicht mehr, wieviel Tote es in dieser Nacht gegeben hat. Die Häftlinge hatten auch damals keine Zeit sie zu zählen. Das aber ist gewiß, es waren sehr viel gewesen!
So sah das System dieser Weltverbesserer aus. Müßten
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