Armen in ihren schweren Holzschuhen in der Kniebeuge über den Appellplatz zu hüpfen. Was die Lungen und die abgemagerten Körper nur irgend hergeben konnten, taten sie. Das Herz pumpte in raschen Schlägen. Der Atem ging kurz. Die Fersen trugen Wasserblasen, waren aufgesprungen, näßten, bluteten und schmerzten so, daß heller Wahnsinn die Opfer packte. Daneben standen die 44- Männer, grinsten höhnisch und warfen den Bedauernswerten sadistische Gemeinheiten an den Kopf. Meist waren es Kerle, die in ihrem Leben selbst noch nie gehorchen gelernt hatten, sie gaben Befehl auf Befehl, sie peitschten und quälten ihre Opfer! In den Betroffenen kochte die Rache und schrie es nach Vergeltung!
Die schwersten Leiden, ja selbst unverschuldete Strafen sind schließlich zu ertragen, wenn man ihr Ende absieht. Wehe dem aber, der solchen Qualen während seiner Haftzeit ausgesetzt ist, ohne das Ende oder die Befreiung zu kennen. Verzweiflung, wahnsinnige Wut, der Schrei nach Rache und zu oft der Wunsch nach Erlösung durch Freitod beseelt die Opfer!
Die bisherige Darstellung der Strafen läßt den Leser bereits erkennen, daß es sich meist nicht um die Sühne für sogenannte Vergehen handelte, daß es vielmehr Ausgeburten der Bestialität waren, unter denen die Häftlinge leiden mußten. Im folgenden zeigt sich die Bestrafung der Allgemeinheit als Folge von Vorkommnissen Einzelner. Vell berg erinnert sich genau einer Nacht im Januar eines sehr strengen Winters. Beim Scheinwerferlicht fand üblicherweise der Zählappell statt. Es fehlten zwei Mann. Mit Such
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