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rauben. Die Zeit hat bewiesen, daß jene Freiheitskämpfer Recht behalten haben, mögen auch Zehntausende skrupellos von jenen in diesen Konzentrationslagern ins Jenseits befördert worden sein.
In allen Zebraisten ist in diesen Jahren, soweit die körperliche Schwächung die geistige Regsamkeit nicht ganz ausgeschaltet hatte, ein Zurechtrücken der Werte und Empfindungen vor sich gegangen, eine lautlose Vereinfachung und Abhärtung. Das hat sie ganz klar ihre Linien erkennen lassen, die sie einmal eingenommen, auch nicht wieder aufgaben.
In dem Konzentrationslager Dachau war unter den Häftlingen die ganze Tonleiter der Gefühle von allerdings niedergeschlagener Heiterkeit bis zum Todesernst anzutreffen. Selbstverständlich kam es sehr auf das Innenleben des Häftlings an. Weltanschauung und Lebensauffassung gaben dabei den Ausschlag, wenn auch nicht abgestritten werden konnte, daß diese von den täglich zu erlebenden Quälereien und Grausamkeiten nicht unbeeinflußt blieben. Es war für Vellberg und Gleichgesinnte darum auch die Liebe zur Natur von in diesen schweren Stunden erhebendem Einfluß. Die aufsteigende Sonne wurde an jedem Morgen wie ein göttlicher Befehl empfunden. Vellberg wurde durch das Bewußtsein aufgeheitert, daß die Allgewalt des Naziregimes diesen Naturgewalten keinen Halt gebieten konnte. Den Ernst brachte jeder Tag mit sich. Erst nach solchem Erleben mit den Tiefen des Lebens und Leidens gewann der Inhaftierte die Erkenntnis von den Höhen des Lebens und seinen echten Freuden. Diese Erkenntnis wiederum
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