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lichsten Gemüsearten in riesigen Mengen aus Gewächshaus und Freiland auf die Tische der Reichsleitung 44. Die Plantage hatte die Größe eines Rittergutes und gab neben Blumen und Gemüsen auch jede Art ausländischer Gewürze her! Ein besonderes Kapitel bildeten die Strafkommandos. Sie waren im Lager zu Strafkommandos zusammengefaßt und erhielten einen dementsprechenden, besonderen Einsatz. Was im normalen Leben mit Lastautos oder mit vielen Pferden bespannten Wagen transportiert wurde, mußten diese Strafkommandos stündlich, täglich, ja monatelang ohne Unterbrechung, angepeitscht von den Hieben ihrer Peiniger in Riemen über die Brust eingespannt ziehen. Keuchend und schwitzend, oft, ja meist blutend schleppten sie sich dahin. Sie luden auf und luden ab. Glaubten sie sich unbeobachtet, tranken sie verstohlen, wo immer sie konnten, verbotenermaßen einen Schluck Wasser und legten sich erneut in die Sielen!
Zunächst waren die Pfarrer in der Außenarbeit beim Straßenbau eingesetzt und mußten wirklich Schweres leisten. Später wurden sie dem sogenannten 44- Versorgungsamt zugeteilt, das die aktive 44 des gesamten Reiches kontrollierte. Über dieses Amt und durch die Pfarrer erhielten die Häftlinge im Lager dann Kenntnis davon, daß viele 44- Angehörige bis zu zehn uneheliche Kinder hatten. Zu deren Aufzucht steuerte der Staat - damit also das Volk- je Kopf und Monat RM. 20.- bei. Nach und nach wurden die Pfarrer humaner behandelt. Sie kamen auf eigene Blocks, wo sie in ihrer Gemeinschaft unter sich verblieben. Sie durften dann - aber nur sie ohne Zulassung weiterer Häftlinge- im Laufe
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