und seine Kameraden bewegen, die meist doch nur um ihrer freiheitlichen Überzeugung willen diesen Drangsalen ausgesetzt waren. Trotz schärfster, dem politischen System vollkommen verfallener Gerichtsbarkeit freigesprochen nicht hinter Gittern, nein einer Behandlung ausgesetzt, wie sie selbst Negersklaven nicht erleben mußten. So blieb für die Zeit des Krankenlagers die Frage offen, ob die seelischen oder die körperlichen Schmerzen heftiger waren.
Der Weg aus dem Revier führte meist ,, durch den Kamin", wie die Zebraisten zu sagen pflegten. Er wurde gar zu oft als Erlösung empfunden. Viele also verreckten elendiglich und kamen in das eigens für Dachau gebaute Krematorium. Dieses war anfänglich reichlich primitiv, so daß zu viel Knochen überblieben, die des Nachts im Mondenschein wie heller Glimmer leuchteten. Von Zeit zu Zeit, wenn dieser traurige Haufen zu groß wurde, mußten die Häftlinge diese kläglichen Überreste ihrer ehemaligen Kameraden vergraben. Später wurde der ,, Betrieb" modernisiert und den gesteigerten Anforderungen entsprechend vergrößert. Das Arbeitskommando der ,, Baracke X", eine Tarnung für das Krematorium, setzte sich aus vier Häftlingen, meistens Juden zusammen. Zwar bekamen sie etwas zusätzliche Verpflegung, doch mußten sie alle ihre scheußliche Arbeit mit dem Bewußtsein verrichten, nach wenigen Monaten auf dem gleichen ,, Rost " zu enden, auf dem sie Tausende von Abgängen" aufgeschichtet hatten. Sie waren sich im klaren darüber, daß diese Maßnahme zur Geheimhaltung dieser grausigen ,, Rösterei" durchgeführt wurde.
In den Jahren 1942 und 1943 war bei der ,, Baracke X"
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