vo immer kt.
nisses mit saben die n gehan- en Haaren gtzusein, sgingen. er Schau- er Schnee er ständi- ßten die den Weg eistufigen zt, wurde stufe und Gestapo - ppe dem r ins Seil über dem pfer sich, uckungen h man die eiten be- ı der Ge- ärner und ıg durfte
utzungen
|
Nimmt es wunder, daß er sich in düsterer Stimmung in
seiner Zelle die Frage vorlegte, warum der Herrgott solche Schandtaten zuließ. Um so mehr, als auch zwei katholische Geistliche zu den Häftlingen gehörten, die zur Zielscheibe des Spottes wurden. Hatten sie doch als blutsverwandte Land- pfarrer sich mit Hilfe des Beichtstuhles in ihrer Pfarrei die einfachen Bauernmädchen wie Bälle zugespielt. Was dem Älteren bei seinen mehr als 60 Jahren über die Kraft gegangen war, hatte er selbstlos seinem Neffen namens Nille übergeben.
Das Lager Welzheim strotzte von Schikanen. Zur Verrich- tung der Notdurft war sämtlichen Häftlingen ein Eimer bereit- gestellt. Jeder hatte einen einstmals verzinnten Eßnapf, der nach jedem Essen— Kartoffelsuppe oder Weißkraut— mit Sidol gereinigt und mit trockenem Vim nachgerieben werden mußte, damit kein Rost ansetzte.
Den Schreckenstagen dieser fünf Monate folgte Anfang Juli 1941 die Einzelhaft im Untersuchungsgefängnis Stuttgart mit Wanzen, immer wieder Wanzen. In einer Nacht wurden allein zweiundvierzig dieser Schmarotzer erledigt. An Schlafen war nicht zu denken! Dazu das Kommen und Gehen wie das Schlüsselrascheln auf den Gängen. Zeitweise Unterbrechung der Einzelhaft durch Zusammenpferchen mit Kriminellen schlimmster Sorte; so einmal mit einem Individuum, das viel- fach vorbestraft war. Unter anderem hatte dieses Untier in einer öffentlichen Badeanstalt vor Jugendlichen onaniert und das in der Hand aufgefangene Sperma gefressen.
Von dem Kriminalassistenten Wörner wurde Vellberg mit dem von jenem gesammelten ‚Material‘ einem jungen Ju- risten nationalsozialistischer Prägung, dem Staatsanwalt Handt-
2 17


