Worfall:
rzt erer noch
h! Der erte die er und
euchtet.
chwarzer enblicke
ein Fest
Lagerum sich
BU war war auch
zu ver
omman
machte
Bau im Material us. Vom en Häft
gtausend die Villa in Müns nannte yerischen
per viele Ind diese at hinter
Stacheldraht saßen, waren ihm ausgeliefert auf Leben und Tod, und wer wollte ihn daran hindern, wenn er sie heute Nacht peitschen ließ? Wer wollte seinem Befehle sich widersetzen, wenn er einige von ihnen am Lagergalgen erdrosseln ließ? Keiner hatte die Macht dazu, denn hier war er ein Gott, vor dem alles erzitterte. Und während dieser Gott von KA- EL- BU an dies alles dachte, und diese Gedankengänge waren ihm nicht neu, sondern längst ausgetretene Pfade, füllte sich das Kasino mit uniformierten Menschen, die zum Feste erschienen waren.
Es war eigentlich kein besonderes Fest, sondern nur eine der üblichen monatlichen Zusammenkünfte. Besuche von auswärts blieben niemals bis zum Abend. Wohl kam öfters der Reichsführer Himmler nach KA- EL- BU, aber der wollte nichts Unangenehmes sehen. An solchen Tagen mußte sogar der Bock vom Platz verschwinden, damit ihn der schwarze Heinrich nicht sehe. Durch seine Brillengläser hätte er ihn vielleicht auch so nicht gesehen, denn er hatte die Gabe, nur das zu sehen, was er sehen wollte. Obwohl er weiß, daß KA- EL- BU eine Stadt des Todes und der Schmerzen ist und er selbst dies alles so befohlen hat, will er diese Dinge in ihrer Auswirkung nicht sehen. Nur was er hier unbedingt sehen muß, schaut er an, und sonst ist er, der Chef der deutschen Polizei, ein braver Mann, der mit den Kindern spielt und mit eigener Hand die Hühner füttert. So tut es der höchste Besuch, und der allerhöchste ist noch niemals Wirklichkeit geworden, denn der scheut erst recht die 6 Kilometer, die zwischen dem Luxushotel ,, Elephant" in der Provinzstadt und KA- EL- BU liegen. Das weiß er, der Kommandant Katt, ebenso gut, wie der jüngste Lagerhäftling.
Von der Reichsführung SS kamen manchmal weniger bedeutende Besuche, die auf den Tagesablauf nur geringen Einfluß hatten. Man vermißte diese auswärtigen Herren auch nicht, denen KA- EL- BU mit seinem Lehm und Dreck, seinen Leichengestalten und dem Stacheldraht für einen Saufabend nicht der richtige Hintergrund war. Aber er, Katt, konnte deshalb genau so gut saufen, und sein Anhang bestand aus trinkfesten Germanen.
27


