gefallenen SS - Leuten aus dem Lager hörten wir aufatmend mit dem ehrlichen Bekenntnis: Gottseidank, daß dieser Schweine­hund verreckt ist! Immer mehr SS- Wachtmannschaften kamen zur Front; Kanonenfutter wurde reichlich verbraucht. Als die SS nicht mehr ausreichte, wurde im KZ zu besonderen Maß­nahmen gegriffen. Es wurden Freiwillige für die Wehrmacht und Waffen- SS gesucht. Man predigte tauben Ohren.

Wohl meldeten sich einige Freiwillige zur Wehrmacht , doch für die Waffen- SS bestand nicht die geringste Neigung. Mit dem sich ,, freiwillig melden" als Kanonenfutter war es nicht weit her. Es wurde daher zur Zwangsrekrutierung gegriffen. Zuerst kamen die BVer und Asozialen an die Reihe; ihnen folgten die Zigeuner. Für die sog. Partisanen- Gruppen ge­nossen die Wildschützen den Vorzug, von denen nicht wenige im Lager waren. Österreich jetzt Ostmark genannt- stellte ein nicht unbeträchtliches Kontingent der Wildschützen, die den Gamsbock als vorzügliches Wildpret schätzten. Kategorie Wildschützen wurden auch die Sportfischer ohne Angelkarte eingereiht. Daß sie noch kein Gewehr in Händen gehabt hatten, war völlig unerheblich. Der träumerische Angel­rutenbesitzer wurde umgeschult zum Scharfschützen mit dem Schießprügel zum ,, Garanten für den Endsieg".

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Immer noch wuchs der Bedarf an Soldaten, die den in der Agonie liegenden Hitlerstaat retten sollten. Zum letzten griff man im die wehrfähigen Politischen wurden zwangs­rekrutiert, jene Leute, die es als ihre höchste Aufgabe be­trachtet hatten, den Nationalsozialismus zu bekämpfen- sie sollten ihn gegen unsere Befreier, die Alliierten verteidigen! Mit dem Einsatz der Politischen haben die Nazis wenig Freude gehabt, denn bis zur frontmäßigen Ausbildung, war nach Adam Riese keine Front mehr vorhanden.

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Die Lagerleitung zeigte zeitweilig ein joviales Gesicht, doch diesem konnte man nie trauen. Die langjährige Erfahrung hatte alle eines besseren belehrt, der Januskopf der SS - Führung war nur zur Genüge bekannt. Man hatte allen Grund zum Mißtrauen; die Posten, welche bisher von prominenten Politischen ein­genommen waren, wurden mit Asos und BVern besetzt, so der Arbeitseinsatz mit dem BVer Flegel, der seinem Namen alle Ehre machte. Der Luftschutz unterstand dem BVer Masch­ke, einem arroganten Fatzke, der sich durch stetigen Kotau vor dem Lagerführer und Kommandanten auszeichnete.

Als Lagerälteste wurde der Asoziale Kuhnke eingesetzt, der es als seine vornehmste Pflicht betrachtete, die prominenten Politischen zu denunzieren und daneben wieder in sein Ge­wohnheitslaster: Diebstahl am Gemeinschaftsessen und Kame-, raden- Eigentum, verfiel. Er fiel nach kurzer Zeit in Ungnade anläßlich einer Großschiebung, bei der die mitmachende SS zu kurz gekommen war. Kuhnke wurde darauf in ein anderes Lager verfrachtet.

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Als Lagerältester der letzte in Sachsenhausen - wurde, wie schon berichtet, darauf der BVer Kurt Beyer eingesetzt, nachdem einer seiner Vorgänger mit gleichem Namen beim Diebstahl gefaßt und in die SK gebracht wurde, wo ihm seine

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