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Als der Morgen graute, zählten die Blockältesten in den ihnen anvertrauten Blocks nach, was fehlte. 178 beste Ka­meraden traten nicht mehr zum Appell an ,, von der Lager­stärke abgesetzt", die SS hatte die Wehr- und Waffenlosen bestialisch ermordet. Die Schlote der Verbrennungsöfen zeugten von der verbrecherischen Tat an unseren Kameraden. Am ärgsten war in der SK ,, aufgeräumt" worden, aus der mehr als 30 Opfer, zumeist Ausländer, Luxemburger , Franzosen, Polen und Russen, von letzteren ein Teil Offiziere, auf der Schlachtbank geendet hatten.

Unter den Opfern dieser Bartholomäusnacht verzeichne ich die Namen nachstender Luxemburger: Polizei: Jaques Pixius­Luxemburg, Nicolas Schaack, Esch- Alzette ; Gerdarmerie: Fran­cois Spautz, Troisvierges , Ferdinand Nepper, Diekirch; Soldaten: Jean Boever- Hosingen, Mich Marc Bormann- Troisvierge , Jean Gaasch- Dudelange, Marcel Brimeyer- Burmerange, Jean Herschbach- Echternach, Bapt Norbert Kaues- Schrondweiler, Anton Robert Lamboray- Machtum, Jean Ney- Strassen, J. P. Viktor Reuland- Dudelange, Emile Reding- Colmarberg, Math. Pierre Reisen- Dudelange, Nic. Ed. Schmitz- Diekirch , Antoine Schleich- Huldange, Camille Schaeler- Esch- Alzette, Paul Wey­dert- Beggen.

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Von den Luxemburgern hatten Viktor Reuland und drei seiner Kameraden es fertig gebracht, den SS - Mördern die Pi­stolen zu entwinden und auf sie zu feuern. Doch erlagen sie der Übermacht. Ebenfalls setzten sich die zur Gaskammer ge­triebenen englischen Marineangehörigen unter dem Leutnant Jones Goodwin zur Wehr. Ihrer zwei wurden auf dem In­dustriehof erschossen; ein dritter, der durch ein eisenbeschla­genes Fenster in die Werkstatt geflüchtet war, wurde dort von der SS niedergeknallt. Die in der Nachtschicht arbeitenden Kameraden, darunter der Flensburger Wilhelm Thomsen( 40 317), gaben mir am nächsten Morgen über die Schreckensszenen ausführlich Bericht. Zudem bewiesen auch die Blutlachen und der aufgewühlte Boden, was dort an Furchtbarem vor sich gegangen war.

Von den sieben britischen Marineangehörigen kam nur der Sergeant Alfred Roy mit dem Leben davon, weil er sich krank­heitshalber im Revier befand. Die übrigen fünf britischen waren dem Massen­Kriegsgefangenen mit Leutnant Goodwin mord zum Opfer gefallen. Sie hatten der Besatzung eines_eng­lischen Schnellbootes angehört, das an der norwegischen Küste Auf ihrer Flucht wurden auf einen Felsen aufgelaufen war. sie in Esbjerg ( Dänemark ) gefangen genommen und unter Pro­welcher sich mit Recht auf test des Leutnants Goodwin ins KZ Sachsenhausen ge­die Genfer Konvention berief bracht. Ihre ständige Berufung darauf, als Kriegsgefangene behandelt und in ein Kriegsgefangenenlager gebracht zu werden, beantwortete der Lagerführer Kolb damit, daß er die Ein­weisung in die SK verfügte und dem Vorarbeiter der ,, Schuh­läufer", Jacob, auftrug, die Briten besonders schikanös zu behandeln; die Brutalität des Jacob war bekannt.

14 Lienau, Zwölf Jahre Nacht

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