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drei Tage sollte die Fahrt dauern. Jeder bekam Brot, Mar­garine und Wurst mit als Marsch verpflegung, dazu ein Koch­geschirr und zwei wollene Decken. Das alles ließ sich augen­scheinlich gut an.

Doch die alten Lagerhasen kannten den Schwindel nur zu gut. Für sie stand fest, daß alles nur Tarnung war, und daß den Abtransportierten ein gleiches Schicksal beschieden sein würde wie allen denen, die vorher schon in die vorgegaukelten Sa­natorien auf den Weg gebracht waren und in den Gaskammern endeten. Über 21 000 machten die Reise nach Bergen- Belsen mit, darunter auch solche, denen man geraten hatte, sich zu ,, drücken". Sie glaubten nicht an das von vielen Eingeweihten vorausgeahnte furchtbare Schicksal, welches ihnen in Bergen­Belsen bevorstand.

Der Sprachlehrer Professor Johannes Verweyen aus Bonn glaubte, man würde seiner dort bedürfen und ging daher mit in den Tod. Zwangsmäßig wurden u. a. zwei der besten Kameraden mit verladen, der Norweger Carsten Ösebö und Klemens Högg( sozialdemokratischer Landtagsabgeordneter aus Augsburg ). Viele weitere bester Kameraden wurden zu dieser Todesfahrt gezwungen.

Weitere Transporte gingen nach Mauthausen und Flossen­ burg . Man mußte Platz im überfüllten Lager schaffen, denn vom Osten kamen die Insassen der dort gelegenen KZ in einem furchtbaren Zustande an. Tausende von ihnen waren schon verhungert und erfroren und teilweise ein Fraß für die nach­folgenden Wölfe aus Rußland und Polen geworden.

Von Ungarn langte ein Transport an, der ursprünglich 1800 Mann stark gewesen war; über 800 km hatten sie durch Schnee und Eis, zum Teil ohne Fußzeug, marschieren müssen. Kaum 200 erreichten das Ziel Sachsenhausen. Doch in welcher Verfassung waren diese Elendsgestalten, die über zwei Monate hatten tippeln müssen, angetrieben durch die sie begleitende bestialische SS, die jeden niederschlug, der nicht mehr vor­wärts konnte. Es waren nur wenige dieser Opfer zu retten, sie starben dahin wie die Fliegen. Hände und Füße mußten vielen amputiert werden. Bei einigen Obduzierungen zeigte sich, daß die inneren Organe verkohlt waren. Das warme Essen im Lager hatte sie nicht mehr retten können. Schreckensbilder über Schreckensbilder.

Der 1. Februar 1945 ging zu Ende. Außer dem üblichen Alarm, der nach 23 Uhr abgeblasen wurde, hatte sich nichts ereignet. Nach Mitternacht wurden die Schläfer in den Ba­racken durch Schreie und Kommandos aufgeschreckt; Schüsse hallten über den Appellplatz. Die Mordgesellen der SS suchten bereits vornotierte Opfer heraus und trieben die Schlaftrunkenen mit Fußtritten und Kolbenstößen heraus auf den Appellplatz. Diese erkannten, daß es jetzt um ihr Leben ging, und ein Teil versuchte zu fliehen oder setzte sich zur Wehr. Zu spät! Die Kugeln der SS streckten sie nieder. Wie Vieh, das zur Schlacht­bank getrieben wird, wurden sie zum Industriehof gebracht, wo wiederum noch einige in Todesverzweiflung Fluchtversuche machten, wobei sie sofort zusammengeschossen wurden.

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