Mit sterbenden Menschen wurde verfahren, wie mit verendetem Vieh, das zum Schindanger gebracht wurde. Wer als Schwer­kranker noch lebend die Aufnahmebaracke erreichte, doch für ihn kein Platz vorhanden war, wurde als Infektionskranker zu den übrigen Kranken gelegt, wodurch sich das zeitweilig rapide Ansteigen der Infektionskranken im Lager erklärte.

Neue Gifte wurden auf ihre Wirkung ausprobiert an Tbc­Kranken, zumeist Russen und andere Gefangene aus dem Osten oder vom Balkan . Die Opfer warteten in der Ambulanz in RI und werden einzeln zum Verbandsraum im R II hinüber­geführt, auch Syphiliskranke waren darunter, die man über den Krankenhof in der charakteristischen Gangart hinüber­führen sah.

Im R II walteten der Stabsscharführer Ullmann und der derzeitige Vorarbeiter des Krankenbaus, der BVer Thierhoff, ihres Amtes mit der Giftspritze. Das Opfer zuckte nach Erhalt der Injektion, verdrehte die Augen und hatte ausgelitten. Die Leichenkarre wartete schon vor der Tür, um das Opfer zum Leichenkeller zu bringen. Zwischen dem Raum mit den Gift­spritzmördern und dem Leichenkeller war mit fünf Minuten Zwischenraum ein Pendelverkehr für den Leichenkarren ein­gerichtet worden.

Mit Giftampullen und Spritzen ausgerüstet, zogen die Gift­mörder von Baracke zu Baracke oft tagelang, sich neue Opfer suchend, die in wenigen Minuten vom Leben zum Tode be­fördert wurden. Wenn die Kranken diese inzwischen bekannt gewordenen Giftmörder sahen, so versuchten sie aus den Lager­stätten zu entkommen, selbst solche, die sich kaum noch auf den Beinen halten konnten, es war die Flucht vor dem sicheren Tod. Totentänze am laufenden Band im KZ.

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Einige Ziffern mögen auch hier wiederum illustrieren, wie stark sich zeitweilig der Bestand der Revierkranken im Ver­hältnis zur Lagerstärke verhielt: er schwankte zwischen 1000 und 1500. Am 22. 2. 1942 waren es 1250, am 17. 4. 1942 hin­gegen nur 889. Die Lagerstärke betrug an diesem Tage 9034, wovon 2118 Häftlinge in Abzug kamen, die sich als komman­diert außerhalb des Lagers befanden. Von dem Effektivbestand 6916 befanden sich mithin 12,85% im Krankenbau. Am 18. 3. 1943 war die Zahl der Kranken auf 1500 gestiegen. Hinzu kamen die ambulant behandelten Kranken, welche sich wegen Platzmangel in den Wohnbaracken befanden. Während der Typhus - Epidemie 1941/42 starben von etwa 200 ins Revier gekommenen Russen innerhalb 14 Tagen 51 an Typhus und Fleckfieber.

Infolge der mehrfachen Überbelegung des Lagers und der unhygienischen Zustände war die Zahl der Verlausten und Krätzekranken ins Ungeheure gestiegen. Laut Auszug aus den geführten Statistiken zählte man im Lager während des Monats Januar 1941 1628 Verlauste und 1384 Krätzefälle; im Februar 1404 Verlauste und 1286 Krätzekranke, im März waren es 1894 Verlauste und 1258 Krätzekranke.

Ein Jahr darauf, also 1942, stieg die Zahl der Verlausten von Januar mit 3461 und Februar mit 2410 auf 7355 im Au­

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