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und Unterernährten, die nur noch lebenden Leichnamen oder Skeletten glichen, in die Vernichtungslager verfrachtet. einer im Laufe des Jahres 1940 gehaltenen Auslese kamen allein 4000 dieser Muselmänner nach Dachau im Austausch gegen 2600-3000 Arbeitsfähige, die in kurzer Zeit hier wieder den Grad der Muselmänner erreichten.

Bei den an Körperschwäche Verstorbenen oder richtiger gesagt, den Verhungerten, las man stereotyp auf dem Toten­schein: Die Aufnahmeuntersuchung ergab einen sehr redu­zierten Allgemeinzustand. Trotz reichlicher Gaben von Digitalis usw. nahm die Herztätigkeit rapide ab und der Exitus trat um... Uhr ein." Der Richtigkeit halber sei auch hier be­merkt, daß in den meisten Fällen bei den Muselmännern über­haupt keine Aufnahmeuntersuchungen vorgenommen wurden. Der Lagerarzt oder sein Vertreter, der SS- Stabsscharführer, ein Sanitäter, schritt im Eilmarsch die Reihe der aufgestellten To­tentanzkandidaten im Krankenhof oder im Gang des RI ab und sah kaum diese Elendsgestalten, die zum Teil schon zu­sammengebrochen am Boden hockten oder lagen.

Von den im September 1941 ins Lager gebrachten russischen Kriegsgefangenen war schon die Rede und insbesondere wurde geschildert, in welch verhungertem Zustand sie ankamen. Nach ihren eigenen Aussagen hatte man sie in Wälder zusammen­getrieben, die von Stacheldraht umzäunt waren. Da sie keinerlei Verpflegung erhielten, mußten sie sich von Baumrinden, Kräu­tern und Wurzeln nähren, wodurch schon die Unmasse der Ärmsten zu Tode ging. Die Zahl der an Hunger- Ödeme Lei­denden war unübersehbar. Mehr als die Hälfte eines Transportes kam mit aufgeschwemmtem Körper, aufgedunsenem Gesicht, die Augen zugequollen, von Kameraden geführt, ins Lager. Aus den Augen, die nur noch durch einen Schlitz angedeutet waren, floß der Eiter, Erschütternde Anblicke boten sich den Häft­lingen im Lager dar. Fast keiner der Hungerleidenden lebte länger als zwei Tage. Nichtsehend, blind stolperte der eine über den andern und fiel zu Boden, wo er sich hilferufend vor Hunger und Schmerzen wand und verendete ein weiteres Bild des Totentanzés.

Ein anderes Bild soll gezeigt werden. In der Baracke 7, welche in den ersten Jahren die Effekten der Häftlinge barg, wurde ein Einbruch entdeckt und der Einbrecher noch in der Baracke vermutet. Die SS fand den Einbrecher in einem Luftschacht und feuerte mehrfach auf den Luftschacht. Nach­dem dieser entfernt war, kam der Schwerverletzte zum Vorschein und torkelte noch einige Schritte. Weitere Schüsse legten ihn um und die SS warf den noch lebenden Schwerverletzten vom Dach herunter. Auf dem Wege zum Krankenbau, wohin man ihn schleifte, verstarb er. Die zum Appell angetretenen Häft­linge sahen, wie die Beinbewegungen des Sterbenden nach­gelassen haben. Er war in den Tod getanzt.

Schwerkranke, selbst solche, die mit Infektionskrankheiten behaftet waren, wurden über den Appellplatz zum Krankenbau geschleift. Wenn das Leben entwichen war, ließ man die Leichen auf Geheiß der SS liegen, bis der Leichenkarren sie abholte.

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