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Wochen, tauchte der Name des Kuhne auf. Laut Totenschein war er an Kreislaufstörung und Lungenentzündung verstorben und den Angehörigen mitgeteilt, daß er verbrannt sei. Aus.

Nein, es war nicht aus! Im April, kaum vierzehn Tage später, war im Arztzimmer der Pathologie in einem Glasschrank das Skelett eines Buckligen aufgestellt. An der Scheibe vorn befand sich ein kleines Schild, daß nur die kurze Notiz trug: geb. 21. 11. 98- gest. 8. 3. 42. Bei Durchsicht der Toten­meldungen von diesem Tage und beim Vergleich von Geburts­und Sterbetag wurde in der Politischen Abteilung die Identität des Kuhne festgestellt.

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Von Zeit zu Zeit sah man in der Kommandantur die Kartei­karten der Häftlinge durch, auf denen sich eine besondere Rublik: Tätowierungen befand. Diese Tätowierten wur­den zum Krankenbau bestellt, und unbekannte ,, Interessenten" nahmen die Tätowierungen in Augenschein. Häftlinge mit be­sonders vielen und auffallenden Tätowierungen blieben im Kran­kenbau, wo ihnen ein Präparat verabreicht wurde. Nach einigen Tagen meldeten sie sich krank, worauf sie eine Injektion er­hielten oder zur Spezialuntersuchung ihrer ,, Krankheit" in ein anderes Lager oder sonstwohin ,, überführt" wurden. Sie kehrten nicht zurück; doch wurde nach geraumer Zeit ruchbar, daß diese Tätowierten im wahren Sinne des Wortes ihre Haut zu Markte getragen hatten. Sie selbst waren verstorben, ihre Haut gegerbt und zu irgend einem Überzug als Lampenschirm oder Handtasche verarbeitet. Ausgetanzt!

Der allgemeine Zweck eines Krankenhauses soll sein, den Kranken durch ärztliche Behandlung wieder zu ihrer Gesundheit zu verhelfen und ihnen ausreichende Verpflegung mit nach­folgender Schonung bis zur völligen Genesung zuteil werden zu lassen. Der Krankenbau des KZ

war lediglich die Durch­gangsstation für Tote und solche, die dem Tode geweiht waren. Die SS hatte nicht das geringste Interesse daran, Kranken die Gesundheit wieder zurückzugeben, im Gegenteil, ihr Zweck war die Ausmerzung der Kranken und Hilfsbedürftigen im Lager. Wie schon erwähnt, war der ,, Klinker" als die berüchtigste Mordstätte Hauptlieferant der auf alle erdenklichen Arten ums Leben gebrachten Häftlinge. Es lassen sich nur Ausschnitte jeweils wiedergeben, weil es unmöglich ist, ausführliche Na­mensregister der Ermordeten im Rahmen dieses Buches auf­zuführen. In der Zeit von Anfang Juli bis 18. August 1942 wurden 89 Häftlinge umgebracht, die unter der Anschuldigung interniert wurden, gegen den§ 175 verstoßen zu haben.

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Aus den vorliegenden Veränderungsmeldungen sei nach­stehendes anschauliches Bild wiedergegeben. Stichtag: 31. 1. 1940 Lagerstärke 12 187; davon waren im Laufe des Januar 702 Todesopfer zu verzeichnen. Unter den 2935 Toten von De­zember 1939 bis Mai 1940 befanden sich 16% Juden. Nach Altersstufen= 1% unter 20 Jahren, von 20-30 Jahren 11%, von 30-40 Jahren 25%, von 40-50 Jahren 27%, von 50-60 Jahren= 24%, über 60 Jahren 11,6%. Im Mai 1942 waren von 256 Toten allein 96 Juden, die in den Tod tanzten.

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