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20. Kapitel

Deutschland hat das Wort Pazifis­mus" in seinem Wörterbuch gestrichen.

v. Papen , Gesandter in Ankara . Friedrich der Große war der erste Nationalsozialiſt.

Dr. Hjalmar Horace Greeley Schacht.

Plaudereien zwischen den Baracken

Jeder Zugang, mochte er aus der Freiheit, dem Gefängnis oder dem Zuchthaus kommen, auf ihn wirkten die im KZ angewandten ,, Erziehungsmethoden" und die Zustände über­haupt derart niederdrückend, daß selbst langjährige Zuchthaus­insassen schon nach einigen Tagen äußerten: ,, Lieber zehn Jahre Zuchthaus als einen Monat KZ!" Vor dem Naziregime war der Sträfling im Zuchthaus noch als Mensch behandelt worden, wenn er sich der Anstaltsordnung fügte und sich damit abfand, eine Arreststrafe auf sich zu nehmen, wenn er sich vergangen hatte. Eine solche Arreststrafe war jeden­falls ohne die geringsten körperlichen Nachteile zu ertragen. Keinesfalls hatte er Mißhandlungen oder Torturen mit Todes­erfolg wie hier, zu befürchten. Es gab dort auf Grund guter Führung die Möglichkeit, sich kleine Vergünstigungen zu ver­schaffen, alles Dinge, die im KZ fortfielen.

Im KZ war das Leben und die Gesundheit stündlich be­droht ,,, Schutzhaft" nannten die Nazis diese Inhaftierung, die ohne ersichtlichen Grund geschah. Vor der Bevölkerung, vor seinen Mitmenschen brauchte er nicht geschützt zu werden, doch im KZ mußte er sich vor den Brutalitäten der SS schützen, so daß die Bezeichnung ,, Schutzhäftlinge" blutiger Hohn war, wenn die Lagerführung besonders zu betonen pflegte, die Schutzhäftlinge seien keine Gefangenen und die Schutzhaft keine Strafe. Es sollte auch eine Schrift in der KZ- Bibliothek existieren: ,, Das Recht der Schutzhaft", doch man hat bei Nachfragen unter den Häftlingen nie feststellen können, daß es diesem oder jenem gelungen sei, besagte Schrift in die Hände zu bekommen oder etwas von ihrem Inhalt zu erfahren. Unter dem Kommandanten Loritz, dem bereits genannten Erz- Sadisten, bestand die Woche aus sieben Arbeitstagen und

12 Lienau, Zwölf Jahre Nacht

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