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aller Völker, aller Rassen. Sie betrieb systematisch die Ver­nichtung aller Kultur, Wissenschaft und Kunst, was nicht ,, staatspolitisch wertvoll" war nach der Anweisung Goebbels .

Selbst ausländische Gelehrte, Wissenschaftler von Ruf, Ehrendoktoren deutscher Universitäten, fanden vor den bru­talen Fäusten und Stiefelabsätzen keine Gnade, einerlei, ob es sich um Vertreter der von den Nazis angeblich bevorzugten nordischen Nationen handelte, ob es Gelehrte aus Frankreich , Polen , Rußland , Ungarn , Holland , Belgien , Peru , Mexiko , Hol­ländisch Indien, Ägypten , der Türkei und sonstwo waren, den Herrenmenschen waren sie ,, Ausschuß", über dem sie selbst turmhoch zu stehen glaubten; achteten sie selbst nicht einmal die deutschen und österreichischen Wissenschaftler, denn auch sie wurden zu Tausenden eingesperrt und kamen in Massen ums Leben. Durch die Vernichtung der Intellektuellen, die ihnen nicht restlos gelang, glaubte die Herrenrasse sich die ganze Welt untertänig machen zu können. Sie hatte gründlich fehl geraten, sie fand ihre Meister.

Nach der Kapitulation gelang es, einen Teil dieser Herren­menschen aufzuspüren und festnehmen zu lassen, wobei die ehemaligen Konzentrationäre, dank ihrer Personenkenntnis, mit­wirkten. Von dieser SS- Gangster- Elite seien nachstehend na­mentlich aufgeführt:

Loritz, Lagerkommandant von 1939-1942, verhaftet; Höß , Blockführer, später Kommandant des KZ Auschwitz , wurde im März 1946 von mir im Dorfe Gottrupel bei Flensburg als Bauernknecht aufgespürt und der Military Police zur Festnahme übergeben. Beim Verhör gab er vier Millionen Gasmorde zu; 1947 in Warschau zum Tode verurteilt und gehängt. Fritz Suhren , Lagerführer, später Kommandant des Frauenkonzen­trationslagers Ravensbrück, entwich 1947. Während der Druck­legung dieses Buches gelang seine Wiederverhaftung; er hatte unter einem falschen Namen als Brauereiarbeiter in Bayern gelebt. Auch in diesem Fall konnte ich durch das von mir gegebene Signalement einen Beitrag zur Identifizierung geben. Vom Chef der Häftlingsbekleidungskammer, Lagerführer Höp­kens, ist bereits mitgeteilt, daß er als Leichenfledderer von der SS durch Erschießen hingerichtet wurde.

Von dem Sowjet- Militär- Tribunal wurden in Berlin- Pankow im Oktober 1947 nachstehende Verbrecher zu lebenslänglicher Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt: Kaindl, Kommandant von 1942-1945; Körner, Lagerführer; Baumkötter, Lagerarzt; Ecca­rius, Henker im Zellenbau; Gustav Sorge ( der ,, Eiserne Gu­stav"). Sorge war einer der brutalsten Schinderknechte; mir trát er, als ich im Winter auf dem Appellplatz ausglitt, 17 Zähne aus. Höhn, Lagerführer; Horst Hempel , dieser suchte die Opfer für die Gaskammer aus. Rehn, Arbeitsdienstführer, bestimmte die Opfer für die Vernichtungslager und Gaskammer; Paul Sakowski, früherer Häftling, avancierte zum Henker im Kre­matorium( Wärmehalle).

Ihnen reihten sich an die als Blockführer fungierenden Scharführer: Fritz Fickert, Fresemann, Knittler, Saathof und Schubert. Zu diesen vierzehn SS - Gangstern gesellten sich noch:

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