Kameraden haben sie den beiden herausgestellten Hohenbergs bei den ihnen aufgezwungenen Schmutzarbeiten geholfen. Göring und die Lagerleitung hatten falsch spekuliert, als sie glaubten, einen Akt des Klassenhasses inszenieren zu können. Hier herrschte Einheit: die geschlossene Front der geschmähten und unterdrückten Politischen gegen die Menschenschinder und Achter der Menschenrechte und der Menschenwürde.

Im Februar 1940 wurde Ernst Fürst Hohenberg in das KZ Sachsenhausen überführt, nachdem sein Bruder Max vom KZ Dachau entlassen war. An die Lagerleitung in Sachsenhausen war Anweisung ergangen, Ernst Hohenberg mit einer sauberen Beschäftigung zu betrauen. Hohenberg kam in die. Schreibstube des Krankenbaus, in der er bis zu seiner Entlassung im April 1943 verblieb. Während seiner KZ- Schutzhaft war Hohenberg mein Tischkamerad, ein Kamerad im wahrsten Sinne. Mit uns ertrug er alle Leiden und Mißhandlungen, hungerte und fror mit uns, als focht ihn dieser Zustand nicht an. Wenn in der Kantine Einkäufe getätigt werden konnten, dann ging die ihm zur Verfügung stehende Ratenauszahlung restlos drauf für die bedürftigen Kameraden, deren Angehörige keine geldlichen Unterstützungen ins Lager schicken konnten.

Mit der Überführung Ernst Hohenbergs kam auch seine Personalakte nach Sachsenhausen. Als einziger Häftling, der zeitweilig in der Politischen Abteilung der Kommandantur be­schäftigt wurde, war es mir möglich, auch Einsicht in jene Akten zu nehmen, die ausschließlich für die SS in der Kom­mandantur bestimmt waren. Ich hatte natürlich alle Vorsichts­maßnahmen getroffen, wenn ich eine besondere Akte einsehen wollte. In der Regel wählte ich für diese Sonder- Passion einen Sonntagvormittag, weil dann die Politische Abteilung im Kom­mandantur- Bereich nur mit einem Wachtmann der SS besetzt war. Zwei dieser Wachtmannschaften wechselten miteinander; beide ließen mich schalten und walten und vertrauten mir sogar an, daß es ihnen zuwider sei, mich zu bespitzeln. In der Auf­richtigkeit dieser beiden Außenseiter der SS habe ich mich auch nicht getäuscht.

In der bereits erwähnten Akte Hohenbergs war das Original­telegramm Görings eingeheftet, das ich jedoch nicht zu ent­wenden wagte, da keine Möglichkeit bestand, es anderweitig sicher unterzubringen. Daher ließ ich es nur von meinem Kameraden Emil Büge, dem im Vorwort aufgeführten spa­ nischen Dolmetscher, lesen und Abschrift machen, um das Original dann wieder der Akte beizufügen. Im Verlaufe des Nürnberger Prozesses ist dieses Telegramm Görings zur Sprache gekommen, als er sich damit auszureden versuchte, nichts von einer schlechten Behandlung und schwerer Arbeit der KZ- Häftlinge zu wissen. Nach der Kapitulation hatte ich eine Abschrift dieses Telegramms dem mich vernehmenden Offizier der alliierten Kriegsverbrecher- Untersuchungskommission über­geben und die Richtigkeit des Inhalts durch Eid bekräftigt.

Die Elite der Herrenrasse ist durch den Nürnberger Pro­zeß der ganzen Welt hinreichend bekannt geworden. Ihr Ziel war die Ausrottung vor allem der Intelligenz aller Länder,

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