daten eingesetzt und selbst die Offiziere aus ihren Reihen ent­

nommen.

Im KZ Sachsenhausen wurden im Frühjahr 1942 die Ba­racken 10, 11, 34 und 35 von den bisherigen Insassen geräumt und von den Häftlingshandwerkern für neue Zwecke instand­gesetzt. Insbesondere wurde die Baracke 10 mit Einzelzimmer bzw. Zimmer mit zwei Betten hotelmäßig ausgestattet. Im Speisesaal standen gedeckte Tische mit einer üppigen Blumen­pracht und erstklassigen EB- Servicen. Kriegsgefangene russische Generale, Oberste und Regimentskommandeure wurden hier ein­quartiert, um für die Niederzwingung ihrer eigenen Landsleute ausgebildet und umgeschult zu werden.

Die Baracke 34 wurde etwas weniger komfortabel aus­gestattet; denn hier fanden die Leutnants Unterkunft, während die Fähnriche und angehende Offiziere in den schlicht her­gerichteten Baracken 11 und 35 Aufenthalt und Schulung er­hielten. Die Verpflegung erfolgte aus der SS - Küche der Kom­mandantur. Der Unterricht lies Umschulung war theo­retisch und praktisch. Damit auch sonstigen privaten Wünschen Rechnung getragen werden konnte, wurden die Offiziere täg­lich truppweise in ungezwungener Haltung ausgeführt, um Theater und Kino zu besuchen.

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Die beabsichtigte Umschulung gelang jedoch nicht hundert­prozentig, weil ein Teil der höheren Offiziere nicht so wollte, wie die Oberschicht der Herrenrasse es zu befehlen geruht hatte. Es wurden ,, Verschwörungen" aufgedeckt und einige der höheren Offiziere kassiert, bei Nacht und Nebel wurden sie abtransportiert. Einige Tage später wurden ihre Uniformen in der Desinfektion von den dort tätigen Häftlingen wiedererkannt, und damit die Tatsache festgestellt, daß diese Offiziere, darunter ein General, zwei Oberste, zwei Majore und drei Hauptleute erschossen waren. Es war also nichts mit der Zuverlässigkeit der ,, Landeseigenen Verbände".

Als sich im Lager die Machinationen mit den ,, Russen­Formationen" herumgesprochen hatten, rückten nach kurzer Zeit die ,, Umschüler wider Willen" ab, und die Hotelbaracken wur­den wieder ihrer früheren Bestimmung als Wohnbaracken für die Isolierung zurückgegeben. Die Mannschaften dieser ,, Lan­deseigenen Verbände" wurden in Baracken außerhalb des Lagers im Waldgelände untergebracht. Später kamen sie von Sachsen­hausen fort und sind teilweise zum Fronteinsatz mit verwendet worden. Wie verlautet, wurden sie auch gegen die Polen als Partisanen- Bekämpfer eingesetzt, weil die zwischen Weißrussen und Ukrainern einerseits und Polen andererseits bestehenden nationalen Gegensätze vielleicht eine Garantie geben konnten, daß sie sich zu Kampfhandlungen gegen diese gebrauchen ließen.

Die ins KZ überführten luxemburgischen Polizisten, Gen­darmen und Soldaten wurden gezwungen, SS - Polizeidienst zu machen und sollten in Jugoslawien Verwendung finden. Als sie sich weigerten, auf der SS - Polizeischule in Dresden Dienst zu tun und sich entschieden dagegen verwahrten, sich für die Herrenrasse der Nazis mißbrauchen zu lassen, wurden sie nach

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