bends

- von

dem

alles

h der

Juden

Welt

ht zu

eit zu tbaren

sofort

ichte"

Men­

it den chlos­auvor­cklich h fer­-halle"

ungen ver­

Lager­mburgs nt die n Lei­

- Her­

Ora­,, Der

e viel

licken erung; orbei­

r dort

umso

sachen folgte

e An­

tmord

Kon­

enach­ger- In­mmen,

benen

direkt

noch­Polizei­mtern

resp. den Arbeitseinsatzstellen von dem Ableben der Betr. die Nachricht weiter zu geben haben, zum Zwecke der Benachrichtigung an die Angehörigen. Die Arbeitsämter füllen nicht aus, wo der Betr. verstorben ist. Durch die direkte Benachrichtigung sind die Sterblichkeitsfälle in den K.- Lagern unter der Bevölkerung bekannt geworden und haben dort Verwunderung und Beunruhigung hervorgerufen, die sich bei neuen Werbefeldzügen in der Zukunft ungünstig auswirken dürften, zumal die Behörden nicht immer in der Lage sind, den Angehörigen eine genügende Begründung für die Anwesenheit des Arbeitnehmers in einem K.- Lager zu geben."

Der Ruf der Herrenrasse konnte leiden, als ob überhaupt noch etwas an dem Ruf der Mörderrasse zu verlieren war. Der obenstehende Befehl wurde bald darauf an alle Polizei­stellen versandt und so erhielten die Angehörigen der Verstor­benen aller Nationen, auch der Deutschen , keine direkten Todesnachrichten mehr. Niemand erfuhr, wie, wo und wann ihre Familienangehörigen ums Leben gekommen waren, denn die Polizeistellen hüllten sich bei Nachfragen in tiefes Schweigen.

Die Zurücksendung des Nachlasses der Toten unterblieb bei den Ausländern grundsätzlich und später auch bei den Deutschen . Die Herrenrasse nahm auch deren Sachen, und so sank sie damit noch weiter zu den professionellen Leichen­fledderern herab. Mit den goldenen Uhren und sonstigen kost­baren Gegenständen, wie Ringe und dergleichen, trieben die Herrenmenschen schwunghaften Handel oder beschenkten da­mit ihre Frauen und Mätressen.

Die Herrenrasse bewertete ihr eigenes Leben sehr hoch, weshalb sie auch während des Krieges ihre tapferen Mannen von jenen Plätzen fernhielt, wo die Kugeln pfiffen, Kanonen oder Bomben ihr Leben gefährden konnten. Als die wehrfähige Bevölkerung schon bis zum äußersten als Kanonenfutter durch­gekämmt war und bereits Schüler und Greise einsatzpflichtig wurden, drückten sich die Herrenmenschen als wohlgenährte SS - Leute in allen möglichen Positionen herum, bestachen die Untersuchungskommissionen und Ärzte mit Lebensmitteln, die sie der Gesamtbevölkerung und den Konzentrationslägern wag­gonweise entwendeten und kauften sich frei durch Geschenke, wie Juwelen usw., die von ihnen als Leichenfledderer erbeutet wurden.

Als die Angehörigen des eigenen Volkes nicht mehr zahlen­mäßig und körperllich als Ersatz für den Heeresdienst aus­reichten, wurden die wehrfähigen Männer der besetzten Gebiete zum Kriegsdienst gepreßt, entweder durch Versprechungen oder mit brutaler Gewalt, indem man sie zunächst zu ,, Volksdeut­schen" machte.

Doch auch diese militärischen ,, Volksdeutsche"-Formationen reichten nicht aus, um jene durch übermäßig hohe Verluste entstandenen Lücken zu füllen, weshalb die Herrenrasse dazu überging ,,, Landeseigene Verbände" zusammenzustellen. In erster Linie mußten die kriegsgefangenen Russen für diesen Zweck herhalten; sie wurden gegen ihre eigenen Landsleute als Sol­

167