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Eine Zeitlang wurde ein ‚Sanatorium Buch als Vergasungs- ort berüchtigt, ein Ort in der N.he von Bernau . Wieder sollten die Krankenbehandelt werden, vor allem Tbc, Körper- behinderte, Bucklige, Schwerhörige usw., und alsBeigabe der Bruder des Staatsschauspielers Junkermann, Fritz Junkermann (38490) auf die Liste gesetzt, der den Herrenmenschen in irgend einer Weise vielleicht unbequem war.

Das Kommando erhielt den harmlos klingenden Namen Kräutergarten und ging am 5. Oktober 1942 mit 118Er- holungsbedürftigen auf Reisen. Als so ziemlich alles zur Abreise fertig war, wurde noch ein weiteres Opfer von Block 23 geholt, der mecklenburgische Rittergutsbesitzer Wilhelm Japp (32 876), geb. am 2.9. 1878. Aus einem in seinen Effekten gefundenen Brief seiner Anwälte Kassow und Kayser in Schwe- ren/Mecklenburg ging hervor, daß Japp, der drei Söhne im Felde hatte, seine als Arbeiter beschäftigten russischen Kriegsgefan- genen außergewöhnlich gut behandelt habe. Dieses büßte dieser human handelnde Arbeitgeber nun mit dem Tode.

Kaum waren die üblichen Effekten der ‚Kräutergarten- Häftlinge zurückgekommen, als schon zwei Tage später wie- derum einKräutergarten-Transport zusammengestellt wurde, diesmal 146 Mann stark. Spezifiziert sah der Transport der Sanatorium-Bedürftigen so aus: 38 Juden, 6 Zigeuner, 63 Polen , 11 8 175er, 2 Belgier, 8 Franzosen, 3 Staatenlose, 5 Russen, 5 Tschechen, 5 Holländer. Eigentlich sollte in einigen Tagen ein weiterer Transport folgen, doch verschoben sie die Sache, weil im KZ Unruhen entstanden waren. Man mußte erst nach einem neuen Decknamen für den nächsten Transport suchen.

Am 13. 11. 1942 waren die Herrenmenschen fertig und schickten 293 Häftlinge nach Dachau . In Dachau harrten ihrer mollige, warme Altersheime mit Bedienung, erstklassiger Ver- pflesung, Unterhaltungsräume und alle erdenklichen Bequem- lichkeiten.

Neidvoll sahen ein Teil der Kranken dieseGlücklichen abfahren, die sich aus Körperschwachen, Blinden , Ampulierten, Greisen und Sterilisierten zusammensetzten. Mit innen reisten einige russische Zivilgefangene, die manzur Aufnahme in den Krankenbau geschickt hatte, sowie neun Norweger aus Tellevaag bei Bergen. Diesmal kamen aber keine Krücken zurück, womit etwaigen aufkommenden Gerüchten vorgebeugt wurde. Durch Rücktransporte aus Dachau wurde in der Po- litischen Abteilung bekannt, daß der gesamte Transport sofort nach Ankunft in der Gaskammer‚umgelegt sel. Einer der Berichterstatter war Augenzeuge dieses Massenmordes gewesen und berichtete zudem noch, daß als Todesursache, Lungen- bluten usw. und ‚18 Minuten Herzflimmern angegeben sei.

Wenn den SS -Behörden die Gaskammern nicht produkliv genug arbeiteten, so wurde auch gelegentlich zu anderen Me- thoden der Massentölung übergegangen, WIe nachstehende Schil- derung aus Lublin beweist, die mir von einem dort zurück- kommenden BVer gegeben wurde. Die Juden hatten eine etwa 200 m lange und 10 m breite Grube an einer Wegegabelung

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