ahnenden das Todesurteil. Die Mörder gingen ans ,, Handwerk", je sechs SS - Mörder legten einen Delinquenten durch Rücken­schüsse nieder.

Alle

Aus der Kleidung, die sofort zur Desinfektion gebracht wurde, ersah ich, daß die Schüsse durch den Rücken gegangen waren; Hemden und Westen waren mit Blut besudelt. trugen erstklassige Kleidung und gutes Schuhwerk, das von dem SS - Scharführer Höpken, von dem schon die Rede war, ,, organisiert" wurde, um es später zu veräußern. Mir war es nur möglich in der Kleidung zwei Namen der Besitzer zu finden: Fauchey und Postema. Die etwaigen persönlichen No­tizen hatte die SS schon vorher entfernt.

Die von Himmler an die Kommandanten der Konzentrations­läger gegebene Anweisung, von den dort herrschenden Zu­ständen nichts an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, wurde auf das gewissenhafteste innegehalten. Das Volk durfte auf keinen Fall etwas über die Bestialitäten und Raubzüge erfahren; der Nimbus der Herrenrasse mußte gewahrt bleiben. Wenn von höherer Stelle die Order kam, arbeitsunfähige, invalide und schwerkranke Häftlinge zu ,, erledigen", so geschah die ,, Erledigung" in fast allen Fällen in einer den Beteiligten harm­los erscheinenden Art.

Von 100 Ganzin validen, die am 21. Mai 1942 vom KZ Ra­ vensbrück nach Sachsenhausen zurückkamen, wurden fünf Ju­den für eine Spezialbehandlung ausgesucht, um sie schnell gesund zu machen: Jakob Ajchenbaum( 42 375), Fritz Mizes ( 42 388), Pinkus Mlynek( 42 424), Markus Münz( 42 384), Chaim Willig( 42 377). Die Spezialbehandlung bestand in einer Injek­tion, die augenblicklich tötlich wirkte. Die Opfer waren im Alter von 50-60 Jahren,

Sofern es sich um größere Massen zum ,, Erledigen" reifer Opfer handelte, arrangierte die Lagerleitung Reisen in ein Sanatorium, die unter dem Namen S- Kommandos bei den Eingeweihten sehr bald einen üblen Ruf bekamen, da man mit Recht vermutete, daß sich hinter der humanen Geste eine neue Gemeinheit und Grausamkeit verbarg. Anfang Juni 1941 ging ein Transport Invaliden, Beinamputierter, Lahmer, Blinder usw. mit dem Ziel Pirna / Sa, ab, einer anderen Lesart zufolge nach Sonnenstein, Bezirk Erfurt . 303 Häftlinge sollten sich in der Sommerfrische erholen.

Schon nach wenigen Tagen war die ,, Erholungskur" ab­geschlossen; denn die Sommerfrischler waren aller Sorgen und Leiden los und ledig. Die von der ,, Erholungsstätte" zurück­gesandten Effekten an die Häftlings- Effektenkammer wie künst­liche Glieder, Krücken, Glasaugen, Brust- und Geldbeutel be­wiesen, daß die Besitzer dieser Sachen sie nicht mehr be­durften, sie waren auf dem Wege über die Gaskammer bzw. durch Giftinjektion im besseren Jenseits gelandet. Bei der­artigen Transporten gingen auch Einzelgänger mit, die man auf unauffällige Art los werden konnte, wie z. B. in mitgesandten Papieren nachzulesen war: zu Versuchszwecken

einem Transport mit beizugeben".

164

ist

Ein ort ber

die K behind

Bruder

( 38 490)

irgend

Da

,, Kräut

holung

Abreis

23 geh

( 32 876)

gefund

ren/ Me

hatte, genen

human

Ka

Häftlin

derum

diesma

,, Sanat

Polen,

Russer

Tagen Sache, erst na

sucher

An

schick

mollig

pflegu

lichke

Ne

abfahr Greise

einige

den F

Tellev

zurück

wurde

litisch

nach

Berich

und

bluten

genug

thoder derun

komm

200 m