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selbst bald darauf ‚,‚erledigt wurden, wie aus den nach Sachsenhausen eingegangenen Todesmeldungen hervorging. Auch von den später nachfolgenden Spezialisten aut dem Gebiet des Geldschrankknackens wurde bekannt, daß sie das Schicksal ihrer Vorgänger ereilt hatte.

Für die Herrenrasse hatte auch der Ausspruch Vespasians NON OLET(Geld stinkt nicht) vollste Geltung; denn sie raub- ten Geld und Geldeswert nicht allein bei den Juden, nein, überall wo es vorhanden war, wenn die Besitzer vertrieben oder er- mordet waren. Eine Reihe von Beispielen sind bereits in den Vorkapiteln aufgeführt worden. Hitlers Herrenrasse war nicht etwa das deutsche Volk schlechthin oder die Norddeutschen und Angehörigen der nordischen Länder, die von den Deut- schen besetzt waren, nein, es war eine bunt zusammengewürlelte Verbrecherbande von internationalem Gepräge.

Es waren Gangster, die um des Geldes willen jeden aus dem Wege räumten, der nur noch ein ärmliches Leben hatte oder Werte besaß, in deren Besitz sich dieVerbrecherbande setzte. In rücksichtslosester Weise wurden die bei den Ei- fekten sich befindlichen Wertsachen der Häftlinge geplündert; die. SS -Blockführer entblödeten sich nicht, den Zugängen bei der Einlieferung goldene Uhren, Juwelen usw. wegzunehmen, bevor:diese als abgegeben notiert waren.

Es ist zu wiederholten Malen vom Holzschuppen im In- dustriehof beobachtet worden, daß die zur Exekution komman- dierten SS-Blockführer die Wertsachen jener Opfer raubten, welche direkt vom RSHA in Berlin zum Richtplatz geführt wurden, weil deren Sachen nicht erst im Lager registriert wurden. In fast allen Fällen handelte es sich um prominente Persönlichkeiten, die noch auf dem Transport zum Richtplatz sämtliches Geld und alle Wertsachen bei sich trugen. In allen diesen Fällen erfuhren die Delinquenten erst im Entkleidungs- raum des Krematoriums, daß die nach hier gemachte Fahrt ihre letzte war,

Sofern sich die Opfer wehrten und weigerten, die Ober- kleider abzulegen, wurden sie gewaltsam enikleidet, an Hän- den und Füßen gepackt und in den tiefgelegenen Schießstand geschleppt. Die Erschießung geschah stets mit dem dem Kugel- fang zugekehrten Gesicht. Hatte der Erschossene gute Kleidung, so nahm die SS auch noch diese Kleidung an sich; es waren Unbekannte, welche erschossen wurden und niemand durfte erfahren, wie hier wieder das Opfer der. Herrenrasse geendet hatte.

Am 1. Mai 1942 langte ein Trupp prominenter Holländer, 96 Personen, an, die im Zellenbau untergebracht wurden; sie waren von einem-Kriegsgericht in Maastrich zum Tode:ver- urteilt worden, was ihnen jedoch nicht bekannt war. Im Zellen- bau wurden sie aufgefordert, ihre Mäntel geordnet auf die Sitz- gelegenheiten zu legen, wo sie diese nach ihrerVernehmung undUntersuchung wieder vorfinden würden. Per Lastautos ging es zur Hinrichtungsstätte, an der ihnen die Oberkleidung abgenommen wurde. Der Lagerführer Suhren verlas(den Nichts-

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