gemacht haben soll, und dabei auf die nicht arische Nase seines Rivalen Goebbels hinwies.

Was Hitler - alias Schicklhuber anbelangte, brachte kurz nach der Machtergreifung die Kopenhagener ,, Politiken " zwei Bilder mit erläuterndem Text, in welchem nachgewiesen wurde, daß Hitlers Großmutter Jüdin war, er somit alle Ur­sache habe, sich den Juden gegenüber recht passiv oder wohl­wollend zu verhalten.

Die von Hitler im Naziprogramm aufgenommene Juden­verfolgung hatte einmal seine Vorbilder in den geschichtlich nachgewiesenen Verfolgungen, denen die Juden seit Jahrhun­derten in fast allen Ländern ausgesetzt waren. Zum zweiten in dem seit Jahrzehnten stark angefachten Antisemitismus, der sich besonders breit machte, als die wirtschaftlichen Verhält­nisse nach dem verlorenen ersten Weltkrieg wenig erfreulich waren, und geschickte Antisemiten die Juden für die wirtschaft­liche Misere verantwortlich machten.

Auch Hitler machte die Juden für alles Mißgeschick ver­antwortlich, welches dem deutschen Volk widerfuhr. Mit einer Massensuggestion begann Hitler zunächst den Kampf gegen die Juden, wobei ihn vor allem der Gedanke leitete, sich der jū­dischen Hochfinanz und des in jüdischen Händen befindlichen Kapitals und der Sachwerte auf billige Weise zu bemächtigen.

Bereits in den Vorkapiteln ist angeführt, daß schon vor Beginn der Kriegshandlungen 1939, neben den unheilbaren Kranken die besitzenden Juden tausendweise den Vernichtungs­anstalten zugeführt wurden, einmal, um sie als ,, lebensunwert" zu beseitigen und zweitens, um sich ihrer Habe zu bemächtigen.

Mit der fortschreitenden Besetzung der umliegenden Län­der vollzog sich neben der Vernichtung der Juden auch der Raub ihres Eigentums. Die nach außen getarnte Herrenrasse war nichts anderes als eine Verbrecherbande, denen gegenüber die Räubereien der ärgsten Gangster verblaßten. Sie scheute nicht davor zurück, die in den KZ internierten Berufsverbrecher, und zwar die sog. ,, schweren Jungen", für ihre Dienste nutz­bar zu machen.

Im Frühjahr 1941 wurden beim Abendappell mehrfach die Berufsverbrecher aufgerufen, welche sich mit Erfolg als Geld­schrankknacker betätigt hatten. Auf den ersten Anhieb mel­deten sich etwa zehn dieser Zunft. Sie wurden nach Lublin verfrachtet, um dort die stark gesicherten Tresore der Ban­ken und Groẞindustriellen so geschickt zu öffnen, daß von dem Inhalt nichts beschädigt wurde. Ausdrücklich wurde den Ver­brechern von ihren ,, herrenrassigen" Auftraggebern die Wei­sung erteilt, die Geldschränke und Tresore nicht mit Dynamit usw. zu sprengen. Diesen Berufsverbrechern wurden für die erbeuteten Werte entsprechende Gewinnanteile zugesichert.

Es ist nicht bekannt geworden, ob sie die zugesagten An­teile auch wirklich erhielten; nur ist später durchgesickert, daß die Geldschrankknacker, nachdem sie im gesamten Ost­gebiet die Geldschränke und Tresore geöffnet und den Inhalt an die verbrecherischen Herrenmenschen ausgeliefert hatten,

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