Was

nicht weiter? Bei den Probeflügen hatte man einen Häftling als billigstes Menschenmaterial in so einem Ding untergebracht. Es funktionierte ausgezeichnet, so daß man es auch wohl ein­mal mit dem wertvolleren Leben eines SS- Mannes versuchen konnte. Die Geschichte klappte in diesen Fällen nicht; denn es ergaben sich ständig Störungen und Unfälle, bei denen die Versuchstiere, also die SS - Männer, ihre Knochen zerbrachen oder gar das kostbare Leben einbüßten. Bis zur Kapitulation kam man dank der ständigen Sabotage aus den Versuchsflügen nicht heraus.

Der Artikel Panzerfaust war Zeitungs- und Radiomeldungen zufolge jene famose Waffe, die als Kinderspielzeug von jedem Schuljungen schon bedient werden konnte und die feindlichen Panzer totsicher in Atome zerschmetterte, ohne daß dem in Deckung hinter einem Baum oder einer Mauer stehenden Panzerfaustwerfer das geringste passieren konnte. Die fabel­haftesten Dinge wurden über dieses Kinderspielzeug als Mord­instrument kolportiert.

Nach dem Werfen sollten sich nacheinander vier Explo­sionen auslösen, d. h. viermal würde der getroffene Panzer das Zerstörungswerk über sich ergehen lassen müssen und dann endgültig in Trümmer auseinanderfliegen. Lustig knallten im Waldkommando vom Morgen bis zum Abend die Versuchs­panzerfäuste, um später auf eine sechsfache Wirkung hinauf­zugehen.

Die Beschaffung des Explosivmaterials und sonstiger Zu­taten für die Panzerfaustherstellung gestaltete sich sehr schwie­rig. Das Material kam nur in geringen Mengen heran, und was herankam, reichte gerade aus, um damit tagsüber aus­schließlich die Versuchsknallerei auszuführen. Für den Ein­satz dieser sechsfachen Panzerfaust im Kriege blieb kein Material übrig, dafür sorgten schon die sabotierenden Häftlinge nach bestem Können und Wissen.

Die Reihe der verübten Sabotagehandlungen in allen Be­trieben des KZ ließ sich endlos erweitern, um zu zeigen, daß die Häftlinge aller Nationen in ihrer übergroßen Mehrheit dem Kriege und der Naziherrschaft abhold waren. Es war ein un­geschriebenes Gesetz, alles zu tun, um den Krieg zu ver­kürzen und dem verhaßten Hitlerregiment so schnell als mög­lich ein Ende zu machen.

Als Saboteure haben die Häftlinge bestimmt entschlossener und mit mehr Erfolg gearbeitet, als die Arbeiter in den pri­vaten Rüstungsbetrieben, wo man sich nicht so traute, weil der Zusammenhang nicht in dem Maße vorhanden war, als das KZ ihn seinen Sklaven aufzwang.

Während an allen Ecken Sabotage verübt, passive Resistenz geübt und passiver Widerstand in jeglicher Form geleistet wurde, machten Emil Büge und ich Überstunden in der Po­litischen Abteilung. Reichten die Abendstunden nach dem Appell nicht aus, so nahmen wir die freien Stunden des Sonn­tags hinzu. Geschafft werden mußte die Arbeit, denn sie war notwendig: Aufzeichnungen für das Tagebuch.

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