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Zum ersten Mal setzten sich hier die Juden gegen die SS zur Wehr, die zu schießen begann, während die Juden Fen­ster und Türen aufbrachen und den Weg ins Freie fanden, von der SS verfolgt. Auf dem Appellplatz gelang es dem Lager­führer, die erregten und verängstigten Juden mit der Ver­sicherung zu beruhigen, daß sie nicht nach Auschwitz , sondern in Arbeitsläger kommen würden. Man brachte sie dann außer­halb des Tores, womit die Judenrevolte ein schnelles Ende gefunden hatte. Später wurde in der Politischen Abteilung bekannt, daß alle Juden, welche sich der SS widersetzt hatten, vergast worden seien. So endete die erste Judenrevolte im Lager.

Am fühlbarsten machte sich der Widerstand der Häftlinge in den Betrieben bemerkbar, die auf Rüstungsarbeiten einge­stellt waren. Wo irgend möglich, wurde sabotiert, sei es in den Autowerkstätten, in den Flugzeugwerken mit seinen 5000 Häftlingen als Arbeitsbelegschaft oder im Waldkommando, wo Die Angehörigen aller die Panzerfäuste ausprobiert wurden.

Nationen, die hier interniert waren, halfen wortlos und doch unentwegt mit, wo es galt, alle für die Rüstung bestimmten Geräte und Maschinen so zu beschädigen, daß sie nicht brauch­bar waren.

Niemand vermochte festzustellen, ob Beschädigungen ab­sichtlich gemacht waren oder es sich um Materialschäden han­delte, zumal sich doch vieles mit der Ausrede ,, Kriegsware" begründen ließ. Die im Flugzeugwerk Heinckel beschäftigten jungen Russen hatten es an sich, kleine Ventile von den Flugzeugen abzuschrauben, um aus diesen ganz brauchbare Feuerzeuge herzustellen. Die Wiederbeschaffung von Ventilen erforderte immerhin eine geraume Zeit, weil sich die Liefer­firmen in weit entfernten Städten befanden.

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Auch der Artikel Plexiglas für die Pilotensitze der Flug­zeuge und die ,, Einmann torpedos" waren sehr schwer zu be­schaffen. War dann glücklich eine ansehnliche Lieferung ins Lager der Heinckelwerke gekommen, so war bestimmt schon am nächsten Tage die Hälfte, wenn nicht alles wieder ge­stohlen; aus Plexiglas ließen sich die besten Zigarettenspitzen herstellen, und der Bedarf an diesen Artikeln war außerordent­lich groß, weil auch die Außenkommandos erhebliche Umsätze bei den Zivilarbeitern hatten, mit denen sie täglich zusammen­kamen. Dieses sind nur einige Beispiele, wie oftmals in raffi­niertester Weise die seltensten Artikel verschwanden, ohne daß es möglich war, einzugreifen.

Seit Monaten wurde bei Heinckel an einem Flugzeugtyp, dem Fledermaus- Flugzeug, gearbeitet, welches als Schleppflug­zeug hochgezogen wurde und dazu bestimmt war, seine stark explosive Ladung mit einem Mann, der in diesem Fall ein Todeskandidat war, in die feindlichen Städte oder Linien zu bringen. Fast täglich wurde mit diesem Typ operiert und die Flüge ausprobiert, ohne daß von ihrem Einsatz in die Kampf­handlungen berichtet wurde.

Fast ein Jahr lang, vom Sommer 1943 bis 1944, kreisten diese Fledermäuse über Sachsenhausen. Warum kam man

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