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Als Zuträger und Mitarbeiter der Sonderkommission spielte der BVer Erwin Rathmann eine große Rolle. Er verstand es, sich gut zu tarnen und nach außen hin den Eindruck zu er­wecken, daß es ihm in erster Linie darauf ankam, SS - Leute, die sich Schiebungen zum Nachteil der Häftlinge und Häftlings­miẞhandlungen schuldig machten, der Sonderkommission zu melden. Er selbst war im Zusammenhang mit einer großen Wertsachenschiebung 1943 in die SK gekommen und avancierte nach einigen Monaten zum Blockältesten der SK, was bei den eingeweihten Politischen darauf deutete, daß Rathmann an dem Schicksal der bereits erwähnten 27 ermordeten politischen Ka­meraden nicht ganz unschuldig war.

Schon als Kalfaktor in der Russenisolierung wurde bekannt, daß er mit den verbrecherischen Blockführern Knittler, Fickert und Kaiser gemeinsame Sache auf Kosten der russischen Ar­beitskommandos machte. Es hatte sich dort zur Praxis her­ausgebildet, Falschmeldungen zu machen, um die Verpflegungs­portionen an Brot, Marmelade, Wurst, Käse und Butter zu er­gaunern, dergestalt, daß die täglich verstorbenen Russen noch einen oder mehrere Tage als lebende Portionsempfänger weiter­geführt wurden. Am 1. Mai 1942 wurde Rathmann dabei er­tappt, als er dem SS - Blockführer Fickert einen vollen Karton Margarine aushändigte, die dieser mit in seine Wohnung nahm. Von diesem Treiben waren einige Politische bestens unterrichtet.

Als Rathmann an einem Winterabend 1943/44 den Russen einen Besuch abstattete, wurde er gehörig verbläut und in die SK zurückgebracht. Eine Revierbehandlung lehnte er ab, weil er befürchtete, dort noch weiter ,, massiert" zu werden. Als er sich einigermaßen wieder ,, fühlte", nahm er Rache an jenen, die ihm die verdiente Abreibung zuteil werden ließen; mehrere Politische, darunter der Kamerad Söllighöfer, verschwan­den in dem bereits erwähnten Block 59. Er befand sich später unter den ermordeten 27 Kameraden.

Ständig auf der Fahndung nach Auslandsmeldungen, die von politischen Kameraden vertraulich im Lager weitergegeben wurden, war der frühere SA- Mann und Berufsverbrecher Arthur Wirth aus Chemnitz , Träger des roten Winkels, der sich als Politischer tarnte. Er brachte es zum Vorarbeiter der Häft­lingskasse und wollte wie alle im Lager doch gern die Frei­heit wiedersehen.

Sein Vorgesetzter, Untersturmführer Rossner, sicherte ihm die Entlassung zu, wenn er einen führenden Politischen nam­haft machen könnte, der sich an den im Lager häufenden ,, Greuelmärchen", die von Auslandssendern stammten, beteiligte. Es war um die Zeit, als Rommel seine Rückmärsche organi­sierte, auf Sizilien die deutschen Verbände nicht mehr stand hielten, in Bulgarien der König und deutsche Gestapoleute erschossen wurden und Mussolini verhaftet ward.

Man schrieb den 26. Juli 1943, als ich mich im Kranken­bau mit Dr. Rudolf Pechel ( Herausgeber der Deutschen Rund­schau) vertraulich über diese Neuigkeiten unterhielt. Unbe­merkt von uns beiden, hatte der Denunziant Wirth etwas davon

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