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wenn die außenpolitische Lage es nötig machte, Tamtam für angebliche Erfolge der Waffen- SS usw. zu schlagen. Auch Goebbels Vertrösten auf die neuen Waffen, die den Endsieg garantierten, gehörten mit zu den SS- Lagerparolen. Oftmals schwammen SS - und Häftlingsparolen derart durcheinander, daß sich niemand mehr auskannte, was Wahrheit oder Dichtung war. Nur die Vertrauten waren völlig im Bilde.

Obwohl die SS ständig auf der Suche war, Häftlinge beim Abhören von Auslandssendern zu ertappen, gelang ihnen dieses nur selten. In einem Falle wurde der Elektriker Fritz Büker im Sommer 1944 von einem Blockführer überrumpelt, als er sich im Abstellraum des Trocknungsblocks 28 mit dem von ihm dort eingebauten Empfänger beschäftigte. Außerdem wurde noch eine Schreibmaschine und die darauf hergestellten Nach­richten gefunden. Die Lagerleitung ermittelte durch ihre De­nunzianten zwei weitere Politische: Dietrich Horning und Willy Griebsch, die zunächst in die SK zur Aburteilung gebracht wurden.

Nach einigen Wochen, als man schon glaubte, daß längst Gras über die Sache gewachsen sei, kamen alle drei in den berüchtigten Block 59, und von dort wurden sie ,, überführt". Erst später wurde bekannt, daß alle drei von der SS erschossen worden waren, nachdem sich die seit Ende 1943 in der In­spektion arbeitende Sonderkommission mit dem Fall Büker- Hor­ning- Griebsch beschäftigt hatte.

Die Sonderkommission unter dem Untersturmführer Ball­hause bildete den Volksgerichtshof im KZ und bediente sich fast ausschließlich gedungener Häftlinge, die für zugesagte Ent­lassung aus dem Lager jeden ihrer Kameraden an den Galgen brachten. Hier zeigte sich offenkundig, wie viele Verbrecher unter den ,, Rotwinkel- Trägern" als Politische segelten.

Die Lager- Gestapo befand sich im Zugangsblock 14, in der Isolierung, dem SK- Block gegenüber, und unterstand einem Rotwinkligen namens Rudolf Haas, dem von seinem angeblichen Stiefbruder assistiert wurde. Seine vielseitigen Sprachkennt­nisse ermöglichten es ihm, mit allen Zugängen sehr bald Füh­lung zu bekommen. Er stammte aus dem österreichisch- jugo­slawischen Grenzgebiet, und verstand es ausgezeichnet, sich zu tarnen. Zunächst wurde Haas in der SK einige Wochen unter­gebracht, ohne daß die Karteikarte aufwies, welcher Strafgrund zur Einweisung vorlag.

WO

Von der SK rückte Haas, was den Häftlingen besonders auffallen mußte, sofort zum Blockältesten im Zugangsblock auf, er laufend seine Geheimberichte über politische Häftlinge der Sonderkommission übermittelte. In ungezählten Scharen wanderten die politischen Häftlinge zur Vernehmung in die Inspektion außerhalb des Lagers, und gar viele sah man nach wo sie dann der Rückkehr im Block 59 verschwinden, von bald als ,, überführt" oder ,, von der Lagerstärke abgesetzt" aus dem Rapport ausschieden,

Eines Tages im Herbst 1944 hatte Haas es ,, geschafft",_ er wurde entlassen. Niemand wußte wohin. Erst nach der Ka­pitulation tauchte er im Mai 1945 als Dolmetscher bei der

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