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in die Hände des Lagerführers Grünwald geleitet werden, der sich inzwischen zu der Position eines Großschiebers auf­geschwungen hatte. Wehe, wenn noch ein Häftling etwas an Wertsachen oder fremden Geldscheinen verborgen hielt, min­destens 25 Hiebe waren ihm sicher. Aber alle Strafen halfen nichts, dachte doch jeder Inhaber einer wertvollen Sache daran, zunächst einmal die Kleinodien zu verbergen und sie bei pas­sender Gelegenheit aus dem Lager zu schaffen. Bei den Durch­suchungen der Blocks wurden in den Betten, unter den Dielen­brettern und allen möglichen Stellen die begehrten Wertsachen gefunden und von Grünwald beschlagnahmt, angeblich als herrenloses Eigentum zu Gunsten der SS. Die SS war er in diesem Fall allein; er häufte Vermögen auf Vermögen.

Als das offenbar kostbarste Fundstück muß die sogenannte indische Rose erwähnt werden und eine äußerst kostbare Platinkette, die Grünwald nach einer langwierigen Razzia an sich brachte. Die größte Schiebergenossenschaft kam zunächst in die SK und mußte täglich 40 km mit den neu auszuprobie­renden Schuhen für die Militärverwaltung Doppelkreise auf dem Appellplatz belaufen. Als abschreckendes Beispiel für andere Schieber und solche, die es werden wollten, wurde ihnen ein großes Schild schwarz auf weiß- auf den Rücken genäht, dem zu entnehmen war, daß es sich um wirk­liche Schieber handelte.

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Um ihnen die Lust am Konkurrenzkampf mit dem Groß­schieber Grünwald zu nehmen, erhielten sie zunächst einmal 25 Stockhiebe übergezählt; jene Schieber, die hart blieben, wurden auf dem Block mit Schlägen zusätzlich bedient. Es ist nicht anzunehmen, daß Grünwald bis zu seinem urplötzlichen Abruf er hatte aus Sport einen Häftling vom Baum ge­schossen alle noch verborgenen Judenschätze in seinen Besitz brachte, denn auch hier waren ihm die Berufsverbrecher be­stimmt überlegen. Sie haben sehr bald Wege erschlossen, auf denen sie die den Juden abgenommenen Wertsachen und Devisen aus dem Lager schaffen konnten, was besonders durch die Außenkommandos geschah. Auch nach dem Fortgang Grün­walds waren noch verborgene Wertsachen der ermordeten Juden im Lager; denn nach der Evakuierung am 21. April 1945 So tauchten sie unterwegs als Tauschobjekte wieder auf. wurde beispielsweise eine goldene Uhr gegen ein Schwarzbrot eingetauscht und dergleichen ähnliche Fälle mehr.

Aus der biblischen Geschichte ist zwar nicht bekannt, wieviele Juden sich im Frondienste der Pharaonen befunden haben; überliefert ist uns jedoch, daß ein großer Teil nach Durchschreiten des Roten Meeres und der Sinaiwüste nach dem gelobten Lande Kanaan zurückkehrte. Von den Juden, die Hitlers Pharao- Dynastie am Leben ließ, sind nur Bruchteile in die jetzige Zeit hinübergerettet worden; denn Millionen von ihnen sind neben den Millionen weiterer Opfer der KZ durch Hunger, Kälte, Gaskammern und alle erdenklichen Mordarten dahingerafft.

Im KZ Sachsenhausen frondeten die Angehörigen von 42 Nationen, die sich in 36 Sprachen verständigten, ein anderes

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