üblen Menschenschinder im Schutze der Dunkelheit an einer entlegenen Stelle des Lagers eine entsprechende Abreibung zu­teil wurde, ohne daß er sich dagegen wehren konnte, war nicht nur für die von diesen Halunken Gepeinigten eine Ge­nugtuung, sondern auch eine Warnung für andere Bestien, die in Häftlingskleidung herumliefen. Handelte es sich um ein ganz besonderes Exemplar dieser Menschenhyänen, so fanden sich auch Mittel und Wege, es unschädlich zu machen.

Ein Vorarbeiter, zwar mit rotem Winkel, doch kein Poli­tischer im üblichen Sinne, hatte auf dem ,, Klinkerwerk" den Tod mehrerer Häftlinge auf dem Gewissen. Ihm wurde ein Bein gestellt, und eines Tages landete er wieder im KZ auf dem Block 47. Niemand beachtete ihn, kein Gruß wurde ihm er­widert, ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Politischen . Als ihm seine Eẞschüssel überreicht wurde, fand er darin einen Strick und die Aufforderung, noch bis Mittag, es war an einem Sonntagmorgen, von dem Strick entsprechenden Ge­brauch zu machen. Er fand keinen Ausweg mehr, und kurz vor dem Austeilen der Mittagsportion hatte er sich im Schlaf­saal am Bettpfosten erhängt.

Sein Komplize, der mit ihm zusammen vom Klinker" kam und gleichfalls nichts Gutes wegen seiner Schandtaten erwarten durfte, flüchtete in den Krankenbau. Doch auch hier ereilte ihn die rächende Nemisis. Als Simulant wurde er sehr bald wieder herausgeholt und mit dem nächsten Transport nach Flossenburg verfrachtet, nicht ohne den Begleitern entspre­chende Anweisung mit auf den Weg zu geben. Nach kaum acht Tagen hatte ihn dort das Schicksal ereilt, das er selbst Dutzen­den braver Kameraden im Lager vermittelt hatte. Im Stein­bruch tötlich verunglückt!

Es konnte zuweilen den Anschein erwecken, als habe die SS auch einmal menschliche Züge gegenüber den arbeitenden Häftlingen gezeigt, wenn ein für eine Privatfirma tätiger Fach­arbeiter zur Entlassung kam. Er wurde dann für diese Firma dienstverpflichtet, was wohl eine Erleichterung seines bisherigen Häftlingsdaseins darstellte, doch nicht die Freiheit eines Zivil­arbeiters, der sich überall bewegen konnte. Der Häftling muẞte sich im Kreise tummeln wie ein Kettenhund. Bevor er dienst­verpflichtet wurde, hatte er noch so allerlei Stufen zu durch­laufen, wie nachstehendes Formular beweist:

Der Reichsführer SS

Der Chef des Hauptamtes

Verwaltung und Wirtschaft W I

Berlin W 50, Geisbergstr. 21

Januar 1942:

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