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weiteren Kranken wurde mitgeteilt, daß sie sich bereit halten sollten für die Überführung in ein Sanatorium. Die Sanatoriums­aspiranten wurden mit Verpflegung für die Reise und wollenen Decken versehen, damit ihnen unterwegs nichts passieren konnte es war Mitte Februar 1945; gegen die Kälte müssen anfällige Personen besonders geschützt werden, so wurde für­sorglich betont.

Was es mit dem Sanatorium auf sich hatte, wußte Lorenz Breunig nur zu gut. Er wußte auch, daß es für ihn kein Ent­rinnen gab, und gefaßt verabschiedete er sich von seinen po­litischen Freunden, als das Krankenauto vorfuhr, um die Aus­erwählten abzuholen. Die Fahrt ging durch das Tor und auch noch durch das Haupttor auf die Straße, während der übliche Weg zum Krematorium nach dem Passieren des ersten Tores gleich rechts abschwenkte. Späth und Breunig sowie die übri­gen Opfer wurden kreuz und quer durch Oranienburg ge­fahren, um sie zu irritieren. Nach zwanzig Minuten waren sie am Ziel das Sanatorium war die Gaskammer, welche alle Insassen des Krankenautos aufnahm und liquidierte.

Die Einrichtung einer Gaskammer zu beschreiben, dürfte sich erübrigen; es sei nur bemerkt, daß es sich um nachgeahmte Baderäume mit getarnten Brausen und blauen Blindfenstern handelte. Nachdem sich die Opfer hinter der hermetisch ver­schlossenen Tür befanden, lieẞ man entweder das Gas ein­strömen oder öffnete die mit Blaugas gefüllte Dose, welche sich in einer Nische innerhalb der Gaskammer befand, durch einen Hebeldruck von außen. Nach einigen Minuten konnten bereits die oberen Luftklappen wieder geöffnet werden, denn die Opfer waren schon nach einer Minute tot. Nach gehöriger Auslüftung wurden die Türen wieder geöffnet, damit die Kre­matoriumsarbeiter die Leichen herausholen konnten, um sie in den Verbrennungsofen zu bringen.

Nach der Einspannung verbrecherischer Wissenschaftler in den Dienst des Massenmordes und der Leichenbeseitigung wurde für kurze Zeit eine neue Methode zur Anwendung gebracht, welche die schnelle Zersetzung und Auflösung der Weichteile bewirken sollte. Es handelte sich um eine neuartige scharfe Säure, welche das Fleisch sehr schnell von den Knochen löste und durch Zusatz von Wasser alles zu einem schleimigen Brei werden ließ, den man ableitete. Die Skelette wurden stampft, zu Düngemitteln verarbeitet und waggonweise abge­fahren. Das Zerstampfen der Knochen wurde von eigens dazu befohlenen Juden vorgenommen, deren Schicksal es war, nach beendigter Arbeit selbst den Weg in die Gaskammer anzutreten. Diese Methode des Zersetzens durch Säure dürfte sich nicht bewährt haben; denn sehr bald ging man wieder zu dem üb­lichen Verbrennen der Leichen über.

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Als nach dem 12. Januar 1945 die militärische Lage für Hitler immer bedrohlicher wurde, die Sowjetheere ihm immer näher auf den Leib rückten, erging zunächst die geheime Order, sämtliche prominenten politischen Deutsche als auch Ausländer umzubringen. In der Nacht vom 1. zum 2. Februar 1945 ging die Sonderaktion vor sich. Es wurden 178 Opfer aus den Betten

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