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den, was ihm scheinbar nicht bekannt war, fragte er über­rascht: ,, Sind denn die Leute zum Sterben oder zur Arbeit nach hier gekommen?" Für die Zukunft unterblieben dann die Prä Sterbefallanzeigen.

Am 16. Oktober 1941, es war einmal wieder eine hohe Kommission im Lager, wurde über dem Russenlager ein großes Schild angebracht, das dieses als ,, Kriegsgefangenen- Arbeits­lager" besonders kennzeichnete. Von diesen offiziellen ,, Ar­beitsrussen" befanden sich am genannten Stichtag deren etwa 2500 im Lager, von denen bis zum Monatsschluß ,, offiziell" 209 gestorben waren. Obwohl sich bis zum 16. Januar 1943 die Zahl der Zugänge auf 4355 erhöht hatte, lebten an diesem Tage von der Gesamtzahl nur noch 965. Durch Giftspritzen allein waren 674,, erledigt" worden, 247 kamen in das Vernichtungs­lager Auschwitz , 340 kamen zum ,, Klinker", von wo es für sie auch keine Rückkehr gab, 7 wurden auf dem Appellplatz gehängt, 35 zum Mordlager Mauthausen gebracht, und die übrigen endeten durch die verschiedensten Methoden im Lager; alles in allem wurden 3390 zu Tode befördert.

Bei allen Russenzugängen wurden Listen in fünffacher Aus­fertigung angefertigt und vom überwachenden SS- Mann streng darauf gesehen, daß sich die Schreiber nicht noch einen be­sonderen Durchschlag anfertigten. So war es nur möglich, von jedem Zugangstransport einen Vermerk auf der Rückseite eines alten Wandkalenders zu machen. Diese Liste wies Mitte Ja­nuar 1942 die Zahl von über 1400 auf. Insgesamt haben mehr als 13 000 ihr Leben eingebüßt, zumeist durch Genickschüsse und Gastod. An Hand der vom Krematorium an die Des­infektion zurückgelieferten russischen Uniformen und ähnlicher Kleidungsstücke ließ sich ermitteln, daß noch etwa 10 000 Rus­sen direkt zum Vergasen in den Industriehof gebracht waren, welche nicht das Lager und somit die Kontrolle der Politischen Abteilung passiert hatten. Mithin darf die Zahl der in Sachsen­hausen während der Herrschaft des Großinquisitors Loritz er­mordeten russischen Kriegsgefangenen auf etwa 24 000 veran­schlagt werden.

Nach der Fertigstellung des neuen massiven Menschen­schlachthauses konnte das Massenmorden durch Gas und Gift ungehinderten Fortgang nehmen, denn die Zugänge brachten Opfer in rauhen Mengen. Bis zur Evakuierung des KZ Sach­senhausen im April 1945 war die fortgeschriebene Zugangsliste mit 137 000 weit überschritten. Wellenartig kamen die Trans­porte, wenn irgend eine Großaktion im Bereich des von Hitler besetzten Gebietes gestartet war. So nach der Mussolini - Affäre Ende Juli 1943, die dem deutschen Volke erst durch die Presse und Radio zwei Monate später leise weinend bekannt gegeben wurde.

Überall liefen Sonderaktionen, und im Inspektionsgebäude der Kommandantur tagte laufend die Sonderkommission, die In klei­im Lager einen ganzen Stab von Spitzeln unterhielt. neren und größeren Trupps verschwanden nach und nach pro­Ent­minente Politische, beste und zuverlässigste Kameraden. weder wurden sie unbemerkt in der Gaskammer erledigt oder

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