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Am nächsten Morgen fand ich im Block zwei tötlich Ver­letzte; sie waren nachts am Fenster vom Wachtposten ange­schossen worden, der Name. des einen war Gawrilenko, Alex, geb. 1. 9. 1921 in Grefenowka. Beide starben in meinem Bei­sein und wurden von den arbeitsfähigen oder kräftigeren Ge­fangenen auf den Wagen geladen, der sie zum Krematorium fuhr. Die Auflader fuhren mit und wurden nach dem Abladen der Einfachheit halber gleich mit umgelegt und auf den ge­meinsamen Leichenhaufen geworfen.

Nach Betreten des Russenblocks am 13. 10. 1941, um fest­zustellen, wieviele Tote die letzte Nacht ergeben hatte, bot sich mir beim Eintritt in den Abortraum wohin die Toten

gebracht waren-, ein furchtbarer Anblick. Einem Toten waren die Ohren, einem weiteren die Nase abgeschnitten und einem dritten war ein Stück Fleisch aus dem rechten Oberarm herausgeschnitten worden, daneben saß ein Kriegsgefangener mit dem Blick eines Wahnsinnigen und aẞ von diesem Fleisch.

Am Tage darauf wiederholte sich der Fall von Kannibalis­mus in einem weiteren Russenblock. Zwei vor Hunger wahn­sinnig gewordene zankten sich um Leber und Lunge, die sie einem Toten aus dem Leibe herausgeschnitten hatten. Die Fälle wurden der Lagerleitung gemeldet und dabei von den Häftlingen der Politischen Abteilung der Wunsch vorgetragen, doch den Hungrigen Brot zu geben. Statt einer Antwort wurden die Kannibalen auf Befehl des Lagerführers Suhren herausgeholt und an Ort und Stelle erschossen. Mit Erschüttern mußten die Politischen wahrnehmen, daß die vor Hunger Erschöpften auf dem Rasen Gras ausrauften und es aßen. Um etwas helfend eingreifen zu können, wurde mit den in der Häftlingsküche arbeitenden Kameraden vereinbart, einige Kessel Essen mehr nach der Russen- Isolierung herüberzuschicken; einige politische Blocks gaben von ihrer Ration gleichfalls ab. Desgleichen wurde Brot gesammelt und ausgeteilt.

Doch alles half nichts, der Kannibalismus grasierte weiter. So konnten am Morgen des 23. 10. 1941 bei den Russen fünf­zehn Leichen festgestellt werden, an denen Fleischteile fehlten, sowohl am Gesäß, dem Rücken, den Lenden und auch innere Organe,

Als eines Tages bei der Essenausgabe die Essenträger mit einem Kübel stolperten und sich der Inhalt, Wassersuppe wie üblich, auf den Erdboden ergoẞ, stürzten die Hungrigen darüber her, um es mit allem Schmutz zu essen; in wenigen Minuten war die Suppe restlos mit anhaftendem Schmutz ,, verzehrt".

Eines besonderen Transportes sei noch gedacht, der 1800 russische Kriegsgefangene umfaßte und in den frühen Morgen­stunden des 18. Oktober 1941 im Lager eintraf. Außer den auf einem Wagen mitgeführten 18 Toten langten noch etwa ein Dutzend Sterbender an, die in den nächsten Stunden starben. Beim Durchzählen dieses Transportes ergab sich, daß zwei Mann zuviel waren, die keine Erkennungsmarke hatten. Beide waren auf einem Transport entwichen und wieder eingefangen worden.

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