wurde im Hofe der Russen- Isolierung zwischen den Blocks 11 und 12, 34 und 35 vorgenommen. Durchweg kamen 1000 bis 1500 Gefangene an.
Der 2. September 1941 brachte einen kleinen Transport, 254 Sowjetsoldaten vom Stalag X, alles gut aussehende, gesunde, junge Leute und in verhältnismäßig guter Uniform. Davon waren 203 in einem besonderen Schreiben aufgeführt. Bezgl. der restlichen 51 hieß es: ,, Liste 3, Stalag X in Wietzendorf ( im Kreis Soltau, Bezirk Lüneburg gelegen), die oben angeführten 51 russischen Kriegsgefangenen sind auf Anordnung der Stapo Hamburg am 2. 9. 1941 dem KZ Sachsenhausen zwecks Sonderbehandlung, d. h. liquidieren, zuzuführen. Untersturmführer W. Meyer"..
Am nächsten Tag bekamen die Kriegsgefangenen mittags einen Liter Essen( Wassersuppe mit Mohr- und Steckrüben). Auf ihre Frage durch die Dolmetscher ließ der SS- Mann Fickert ihnen sagen, daß sie am Abend auch Brot bekommen würden. Abends wurden 50 Mann wiederum im Auto zum Mordplatz Kriegsgefangenen waren starke Bedenken gefahren. Einigen Kriegsgefangenen waren gekommen und daher weigerten sie sich bei der Ankunft vor dem Krematorium angesichts der rauchenden und stinkenden Schlote den Wagen zu verlassen. Kurzerhand feuerte die SS in das Auto hinein und erledigte sämtliche Insassen durch ein Massaker. Wegen eines Fliegerangriffes wurde das Massenmorden an diesem Abend ausgesetzt, und der noch im Block verbliebene Rest von 50 Opfern für die Exekution am nächsten Tage aufgehoben.
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Ein am 3. 10. 1941 für die Hinmordung bestimmter Transport von 174 Kriegsgefangenen wurde gezwungen, mit seinem Vorsänger den eigenen Grabgesang vorher zu singen nach folgender Melodie, einer russischen Volksweise.
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Kommentarlos bringe ich diese Tatsache zu Papier, weil mir das Blut in den Adern stockt angesichts dieser noch nicht dagewesenen Gemütsroheit.
Es ist bei der Fülle des zur Verfügung stehenden Materials schwer möglich, alle Einzelfälle der furchtbaren Geschehnisse aufzuführen, da sich alles hundertfach wiederholte. Zu den grausigsten Erlebnissen zählte der Transport vom 11. Oktober 1941, der 600 Mann vom Stalag 323 umfaßte. Die Lastwagen brachten schon 63 Tote und neun Sterbende mit, die bei der Ankunft vor der Russen- Isolierung vom Hauptschlächter, dem bereits aufgeführten Häftling ,, Krematorium- Böhm" wie verendetes Vieh vom Wagen heruntergeworfen wurden. Unter den Toten befanden sich solche, denen die Augen entweder ausgestochen oder ausgetreten waren; blutbesudelt waren alle Leichen.
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