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dem ,, Klinker" zum ,, Erledigen" ausersehenen Opfer jene Häft­linge an die Reihe, welche mit dem Haftgrund ,, Amtsan­maßung" eingeliefert worden waren.

Nur einige Zahlen sollen illustrieren, wieviele Morde an diesen Leuten in verhältnismäßig kurzen Zeiträumen verübt wurden: Laut der geführten Tagebücher wurden von Anfang Juli bis zum 18. Juli 1942 55 Tote gezählt und bis Ende Juli waren 23 weitere Opfer hinzugekommen; bis zum 18. August kamen noch weitere 11 Tote dazu, so daß in kurzer Zeit mit den Amtsanmaßern" aufgeräumt war. Von dieser Kategorie haben einige Selbstmord verübt, um dem qualvollen Zutode­quälen zu entgehen, darunter der Blockälteste Georg Fenne­kohl, der bereits drei Jahre im Lager lebte und den Häftlingen ein hilfsbereiter Kamerad war. Ihm wurde auf dem ,, Klinker" derart viehisch zugesetzt, daß er aus Verzweiflung in den elek­trisch geladenen Draht lief und dort die tötliche Kugel des Wachtpostens empfing.

Als die täglichen Todesopfer im ,, Klinker" sprunghaft in die Höhe gingen und am 13. Januar 1943 deren 23 zu ver­zeichnen waren, wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Blockälteste der Klinker" SK der BVer Oskar Eckhoff zur Politischen Abteilung in der Kommandantur zur Berichterstat­tung befohlen. Bei seiner Vernehmung konnte er nur bestätigen, was jeder im Lager wußte, daß die SS keine sog. Muselmänner und Kranke kenne, zudem kein Revier vorhanden sei, sondern jeder bis zum Umfallen schuften müsse. Tatsächlich verrin­gerten sich nach diesem Tage die Todesfälle, was wohl darauf zurückzuführen sein dürfte, daß sich die ausländischen Sender auch mit diesen Morden beschäftigten, die wie alle begangenen Grausamkeiten mit dem Sammelbegriff ,, Greuelpropaganda" ab­getan wurden.

Eingeschaltet sei hier, daß die Greuelpropaganda den Nazis im allgemeinen und Goebbels nebst seinem Rundfunksprecher Hans Fritsche viel zu schaffen machen mußte. Sonst wären nicht regelmäßig in den Naziblättern Dementis erschienen oder Hinweise, daß es bei den sog. Feinden nur Greuel gäbe, wie einige Notizen aus dem ,, Völkischen Beobachter" zeigen: Vom 28. 1. 1941 ,,. Man behandelt in England das Vieh besser, als die Arbeiter". Vom 6. 1. 1942: Prügelstrafe als Kenn­zeichen englischer Zivilisation". Vom 18. 5. 1942: ,, Haßerfüllte Behandlung der Deutschen in USA , Mit Negern zusam­Zum ersten Mal hal mengesperrt von Juden bewacht, Roosevelt Frauen interniert". Mitte Mai 1942: ,, Die Hölle von Chabarowsk von SS - Kriegsberichter Erich Kernmayr" usw. Nicht wenige dieser ,, Greuelmärchen"-Erzähler sind ins KZ gekommen und dort geendet, bis man zum Schluß für sie das abgekürzte Verfahren der Hinrichtung in Anwendung brachte.

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Daß es bei den geringsten Vergehen gegen die Lagerordnung Strafen absetzte, und die Mißhandlungen grundlos und willkürlich geschahen, wurde schon erwähnt. Nicht immer war der Straf­vollzug so grausam wie er vorstehend geschildert wurde; wer Glück hatte, kam glimpflicher davon, etwa mit drei Tagen Dunkelarrest im Zellenbau auf einer harten Pritsche als Lager­

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