erschossen, zumal wenn es sich um sog. Gezeichnete handelte, die schnellstens erledigt werden sollten. Da diese Methode ,, Auf der Flucht erschossen" im Lager bekannt war, wurde mit größter Gewissenhaftigkeit während des Marsches Ordnung in Reih und Glied gehalten.

Konnte das erwählte Opfer nicht im Glied erschossen wer­den, dann nahm ihm der Posten die Mütze weg und warf diese seitwärts in den Graben und forderte den betr. Häftling auf, sich sofort die Mütze zurückzuholen. Kam er dieser Auf­forderung nach es gab hier kein Widersetzen so traf ihn entweder die tötliche Kugel oder es wurde einer der die SS­Wachtposten begleitenden Bluthunde auf den Häftling gehetzt. In nicht wenigen Fällen sind die Unglücklichen von diesen Blut­hunden zerfleischt worden; ähnlich wie der Christenverfolger Nero seine Opfer den wilden Tieren vorwerfen ließ.

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Auf dem ,, Klinker" herrschte als Rapportführer der SS­Hauptscharführer van Deezen, ein williges Instrument des Lo­ritz, jeder Bestialität und jedes Mordes fähig. Ihm zur Seite standen nicht nur die SS - Henker, sondern auch Vorarbeiter, die zumeist aus den Reihen gewalttätiger Krimineller genommen wurden. Doch soll auch hier nicht verschwiegen werden, daß sich unter den BV- Vorarbeitern einige wirklich menschliche und kameradschaftliche Häftlinge befanden, wie z. B. Chech und Kranepuhl, die manchen ,, rotwinkligen" ,, Auch- Politischen" be­schämten. Am berüchtigsten war das Kommando 16", deren Vorarbeiter Staniczek, der Asoziale Heinrich Eichler, die BVer Berthold Missuhn und August Möller, eine zeitlang waren und es fertig brachten, in wenigen Monaten jeder ein halbes Hun­dert Mitgefangene vom Leben zum Tode zu befördern. Wäh­rend es gelang, den Eichler anderweitig ,, fertig" zu machen, daẞ er I am 11. 10. 1942 endete, wurden die beiden letzt­genannten nach dem KZ Auschwitz verfrachtet, von WO uns nie wieder ein Lebenszeichen erreichte.

Die berüchtigste Mordstelle auf dem ,, Klinker" war die Tongrube, von welcher nur wenige lebend oder ungeschunden zurückkehrten. Hier wie in der Kolonne 16, beim Schieben der Kippkarren, dem Tragen schwerer Lasten und beim Ver­laden der Steine in die Kähne am Kanal mußte jegliche Arbeit im Hetztempo ausgeführt werden. Wer von den aus­gemergelten und total entkräfteten Jammergestalten nicht mit­machen konnte, auf den sauste der Knüppel der Vorarbeiter hernieder oder er wurde durch das Werfen mit Holzstücken und sonstigen Wurfgegenständen ,, aufgemuntert", bis er ohn­mächtig zusammenbrach. Ein paar kräftige Hiebe mit eiser­nen Stangen oder entsprechende Tritte mit dem schweren Stiefel­absatz taten das Nötige, um bis zum Abend mit einem wei­teren Toten ,, aufwarten" zu können.

Das Hauptkontingent der Opfer stellten die Homosexuellen (§ 175er), an denen die SS und die verbrecherischen Vorarbeiter ihre Willkür in erster Linie ausließen. Wenige von ihnen haben bei Auflösung des Lagers die Freiheit wiedergesehen. Sie hatten längst die Reise durch den Schornstein des Krematoriums an­getreten. Im Juli 1942 kamen als besondere Gruppe der auf

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