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ben längst überschritten war. Das Blut rann an den Beinen des Opfers herunter, das sich nicht mehr von der Marterbank erheben konnte. Daher mußte Z. von Häftlingen weggetragen und in den Krankenbau gebracht werden. Nach einer ihm zuteil gewordenen Massage hat sich Zimmermann trotz der furchtbaren Mißhandlungen nach längerer Zeit wieder erholen können. Nicht immer ist dieses der Fall gewesen. Manchem Häftling sind die Nieren derart zerschlagen worden, daß er zeitlebens daran litt; zudem hat es viele Todesopfer gegeben. , Was? Nur neun Tote heute? Das wäre ja noch schöner, wenn nicht mehr krepieren wollen!" Mit diesen Worten fauchte der Oberscharführer Knittler vom russischen Kriegsgefangenen­lager den Dolmetscher Wilhelm Beuche an, als ihm dieser beim Morgenappell des 28. 11, 1941 neun russische Kriegsgefangene als in der letzten Nacht verstorben meldete. Am Abend ließ Knittler alle Russen nach einem heißen Bad in dürftiger Be­kleidung bei stärkster Kälte vor dem Wohnblock antreten. Am nächsten Morgen konnte der Dolmetscher dem Sadisten Knittler 37 Russen melden, die in der letzten Nacht verstorben waren.

Als Handlanger der SS leisteten verbrecherische Häftlinge diesen in vielen Fällen Dienste. Allen voran war auf diesem Gebiet der langjährige Blockälteste der SK, der Asoziale Richard Mandel, allgemein unter dem Spitznamen ,, Perronje" bekannt und gefürchtet. Von den Blockführern der SK übernahm er die Aufträge, besonders gekennzeichnete ,, Strafwürdige" so zu schu­riegeln, daß sie zusammenklappten, und ihnen dann nur noch durch eine spezielle ,, Schlußbehandlung" die letzte Ölung ge­reicht werden brauchte. So hatte er den Häftling Otto- Karl Hill( 52 027) schwer mißhandelt, daß dieser wegen Verletzung der Nieren das Bett hüten mußte. Bei einer Überführung ins Revier fürchtete Perronje, die Sache könnte ruchbar wer­den; denn er war darauf bedacht, daß man im Lager nicht so viele Schandtaten von ihm erfuhr. Da dem Schwermiẞhan­delten keine ärztliche Behandlung zuteil wurde, starb er nach einigen Tagen( 18. 11. 1942). Nachstehender Fall brach Perronje das Genick.

An einem Sonntag morgen im Juli 1943 forderte er den Sicherungsverwahrten Fiedler, der wegen Brotdiebstahl an Ka­meraden in der SK war, auf, sich innerhalb einer Stunde am Gerüst des Fußballtores zu erhängen und drückte ihm einen Strick in die Hand. Vor den Augen der in der SK angetretenen Häftlinge beging Fiedler den Selbstmord auf Befehl. Dies war selbst der Lagerführung zuviel; Perronje wurde sofort abgelöst; denn schließlich hat nur die SS das Vorrecht, die Häftlinge zum Selbstmord aufzufordern und nicht ein verbrecherischer Häftling, selbst wenn es der Blockälteste von der SK war.

Man begnügte sich nicht nur mit der barbarischen Be­handlung in der SK, nein, die nächste Steigerung war der ,, Klinker", wie schlechthin das Ziegelwerk benannt wurde, Schon auf dem Wege dorthin etwa eine halbe Stunde Wegs

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setzten die Mordtaten ein. Wer während des Marsches etwa stolperte und um Haaresbreite die Postenkette überschritt, welche die SS - Begleiter genau festsetzten, wurde erbarmungslos

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