Der Verfasser hatte Gelegenheit, diese Mordart von einem Holz­schuppen( durch ein Astloch) unbemerkt zu beobachten.

Diese Hinrichtungsart kam selten zur Anwendung, umso häufiger der Tod durch Erschießen, sofern es sich um die von der Gestapo oder dem RSHA eingelieferten Prominenten handelte oder um SS - Leute, die dem Tode verfallen waren. Während der Deliquent langsam die schiefe Ebene zum Schieß­stand hinunterging, hatten zwei zum Strafvollzug beorderte SS - Leute im Hintergrund der Grube vor einem Verschlag Auf­stellung genommen, in welchem sich stets ein oder mehrere Särge zur Aufnahme der Opfer befanden. Kaum hatte der De­liquent die vorerwähnte zementierte Grube mit dem Holzdeckel erreicht, so streckten ihn schon einige Schüsse durch den Rücken nieder.

Die Leiche wurde von den beiden SS - Männern in den be­reitgehaltenen Sarg geworfen und von den im Krematorium be­schäftigten Häftlingen, durchweg Kriminelle, darunter der durch Grausamkeiten berüchtigte Hans Gärtner, weggeschafft. Nach dem Entkleiden kam der Ermordete sofort in den Verbrennungs­ofen. Zeitweilig nahm auch die SS selbst das Entkleiden der Leichen vor, besonders, wenn es sich um Personen handelte, die vielleicht von den Krematoriums- Häftlingen erkannt wur­den. Die Erschossenen der SS wurden stets von ihresgleichen entkleidet.

Die im Krematorium zur Verbrennung gelangenden Toten kamen nicht nur allein aus dem Lager, auch mit Kraftwagen wurden laufend Transportkisten gebracht, welche, wie schon erwähnt, aus dem Häftlingsgefängnis des RSHA stammten; in Marterkeller des Reichssicherheitshauptamtes in der Prinz- Al­brecht- Straße 8 wurden unzählige politische Verdächtige zu Tode geschunden, über deren Persönlichkeit beim Einliefern im Krematorium nichts festgestellt werden konnte. Meist ver­riet die Kleidung schon, daß es sich um prominente Person­lichkeiten handelte..

Zuweilen kam die Order mit, daß die Transportkiste nicht geöffnet werden dürfe, sondern ungeöffnet mit dem Toten zu verbrennen sei. Da jedoch der Verbrennungsofen die großen Transportkisten nicht zu fassen vermochte, so wurde auf An­ordnung des diensttuenden Leiters des Krematoriums die Leiche herausgenommen. In einem Fall Februar 1941- mußte eine große Transportkiste geöffnet werden. Der darin befindliche Tote war mit Stacheldraht umwickelt und das Gesicht durch Übergießen mit einer pechartigen Masse vollkommen unkennt­lich gemacht. Die Kleidung verriet auch in diesem Fall, daß der Ermordete aus den ersten Gesellschaftskreisen stammte. Das zuerst im Gebrauch befindliche Krematorium hatte nur zwei Öfen, die bei weitem nicht die Leichen zur Verbrennung auf­nehmen konnten, welche laufend eingeliefert wurden.

Als nach Abschluß des Überfalls auf Polen ( September 1939) die dort gebrauchten fahrbaren Krematorien nicht mehr in so großem Maße verwendet wurden, erhielt Sachsenhausen vier dieser fahrbaren Öfen, welche neben einem Schuppen hinter dem Holzplatz im Industriehofe Aufstellung fanden. Ein Blick

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