Gruppenführer Loritz, der Großinquisitor des Hitlerischen Schreckensregimes, der von Himmler als ,, würdigster und furcht­barster Vertreter, die mit Menschenhaut überzogene Bestie" Folterqualen erdachte und zur Ausführung bringen ließ, vor denen selbst der als schlimmstes Scheusal benannte Höllen­fürst erblassen müßte.

Nachdem Loritz die Proben seiner entmenschten Gesinnung bereits als Lagerführer in Esterwegen im Emsland abgelegt hatte, beförderte Himmler ihn 1936 zum Kommandanten des KZ Dachau , wo er bis 1939 verblieb. Von 1939 bis 1942, also etwa drei Jahre, haben die Häftlinge im KZ Sachsenhausen­Oranienburg unter seinem Schreckensregiment leiden und ster­ben müssen, bis man ihn nach den vielen Gaunereien im KZ nicht mehr halten konnte und ihn in eine leitende Stellung nach Norwegen versetzte. Alle in der Zeit von 1939 bis 1942 begangenen Grausamkeiten sind seinem Hirn entsprungen, und er fand willige Helfer, die das für die Ordensburgen geschrie­benes Folter- Reglement praktisch anwendeten und gar noch mit eigenen Finessen verschärften. Von den vertierten SS­Blockführern in der SK und im Klinker bis zu den moralisch am tiefsten gesunkenen Verbrechern im Krematorium und den Vorstationen Schießstand und Gaskammer sind sie sämtlich durch die Schule des Loritz gegangen. Ihm gebührt der trau­rige Ruhm für alle Zeiten, den Großinquisitor Toquemada ent­thront zu haben; Loritz war, um auch hier mit Hitler zu reden: einmalig im Lager.

In der Strafkompanie( SK), die in einigen Baracken isoliert vom allgemeinen Lager untergebracht war, feierte die SS förm­liche Orgien beim Zutodepeinigen unschuldiger Menschen. Einem slavischen Häftling, den man zuvor entkleidet und an einen Pfeiler in der Baracke gefesselt hatte, wurde eine Rattenfalle vor den Leib geschnürt, in welcher zwei ausgehungerte Ratten gesperrt waren. Gierig fraßen sich die ausgehungerten Ratten. in die Gedärme des sich vor Schmerzen windenden und laut aufschreienden Unglücklichen, während die beiden SS- Block­führer der SK auf dem Tisch sitzend ihre Zigaretten rauchten, sich mit zynischen Bemerkungen an diesem grauenvollen An­blick weideten, bis das Opfer ohnmächtig zusammensank und nach etwa einer Stunde ausgelitten hatte.

In einem andern Falle glaubten die zwei SS - Bestien auch noch das Vierteilen überbieten zu können. Das Opfer wurde in einen eigens dafür hergerichteten Rahmen gespannt, mit vier Schlingen für Hände und Füße und einer fünften Schlinge für den Kopf. Durch einen besonderen Mechanismus zogen die Seile mit den Schlingen gleichmäßig an. Als die Haut des Opfers sich zu straffen begann, trennten die SS - Schinderknechte die Haut an Händen und Füßen mit Rasierklingen, daß das Blut im Bogen herausspritzte. Die Kopfschlinge hatte schneller gearbeitet, und diesem Umstande ist es zu verdanken, daß das Opfer schon erdrosselt war, bevor die Glieder auseinander­gerissen wurden. Die Augenzeugen dieser furchtbaren Pro­zedur wurden noch am gleichen Tage zum Klinker gebracht und dort in üblicher Weise ,, erledigt". Übersehen wurde jedoch,

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