Du fortkommst?" Flehentlich bat der dabeistehende Sohn, den sterbenden Vater nicht zu mißhandeln. Als Antwort versetzte ihm Schubert einen Schlag mit dem Knüppel ins Gesicht. Mit einem Fußtritt ins Gesäß wurde der Sohn dem nächsten SS­Mann zugeschleudert. Die Krankenkarre holte die Leiche des alten Vaters zum Krematorium ab. Schubert zündete sich eine Zigarette an, mit denen er sich aus dem Bestande der ausge­plünderten Polen reichlich versehen hatte. Dem alten toten Polen nahm er noch Uhr und Brieftasche ab.

Mit einem Transport, der am 20. 12. 1939 ins Lager kam, traf ein westfälischer Gutsbesitzer, der 70 Jahre alte August Klosterschulte aus Lünen ein. Laut Schutzhaftbefehl sollte er durch Sonderbehandlung schnellstens verschwinden, angeblich, weil er einquartierten Soldaten keine Betten, sondern nur Lager­stroh zur Verfügung gestellt hatte. Klosterschulte, ein gläubiger Katholik, war entschiedener Nazigegner, woraus sich die An­ordnung der Sonderbehandlung erklärt. Der Blockführer Saat­hoff übernahm im Verein mit dem Blockführer Hoeẞ die ,, Be­handlung", indem er täglich, sowohl beim Appell als auch im Block den Westfälinger mit einem eisenbeschlagenen Knüppel in unmenschlicher Weise verprügelte. Als ich Klosterschulte nach einigen Tagen im Bad wieder sah, war sein Körper mit blutunterlaufenen Striemen und offenen Wunden bedeckt. An­schließend wurde er zum ,, Klinker" geschickt, um durch Bug­dalla die ,, Letzte Ölung " zu erhalten.

Am Abend des 13. Januar 1940 brachte der Arbeitswagen den arbeitsunfähigen Klosterschulte ins Lager zurück. Er mußte in der Kälte mit zum Appell antreten. Ohnmächtig fiel er um. Saathoff versetzte ihm einige Fußtritte in die Weichteile und Rippen. Als Kl, sich nicht rührte, sprang Saathoff mit seinem ganzen Körpergewicht dem Kl. auf den Brustkasten, daß das Blut zum Mund_herausspritzte. Vier Kameraden trugen den Sterbenden ins Revier. Dort angekommen, konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Die Untersuchung ergab als Todesursache: Zerrissene Lunge und Leber; die gebrochenen Rippen waren in die Lunge eingedrungen. Die Angehörigen wurden benachrichtigt, daß Klosterschulte an doppelseitiger Lungenentzündung verstorben sei. Dann folgte ein Beileids­schreiben nach folgendem Schema:

Ihr Vater meldete sich vor einigen Tagen krank und wurde daraufhin unter Aufnahme im Krankenbau in ärzt­liche Behandlung gegeben. Es wurde ihm die bestmöglichste medikamentöse und pflegerische Behandlung zuteil. Trotz aller angewendeten ärztlichen Bemühungen gelang es nicht, der Krankheit Herr zu werden. Ich spreche Ihnen zu diesem Verlust mein Beileid aus. Der Verstorbene hat keine letzten Wünsche geäußert.

Heil Hitler!

Der Lagerkommandant. gez. Loritz.

Zu jener Zeit war es noch üblich, daß die Leiche eines Verstorbenen den Angehörigen auf Wunsch ausgehändigt wurde.

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