besuchte ich Pochwadt im Revier, wo er bereits von dem Pflegepersonal in einem gesondert stehenden Bett untergebracht war. Von ihm, der sein Ende voraussah, erfuhr ich seinen Fall, der hier wiedergegeben sei. Pochwadt hatte sich in einem Brief an den Reichswirtschaftsminister Funk beschwert. Seine Beschwerde galt dem Mitglied Nr. 17 der NSDAP , Ludwig von Freien- Seipoldsdorf. Dieser hatte ihn um 1,8 Millionen RM betrogen. Pochwadt hatte auf Anordnung der Partei dem Mitglied Nr. 17 als ganz altem Kämpfer eines seiner Werke verkaufen müssen, wofür selbstverständlich die festgesetzte Kaufsumme nicht bezahlt wurde.
In dem Beschwerdebrief war der etwas derbe, wenn auch zutreffende Ausdruck ,, Schweinehund" sehr übel vermerkt worden, weshalb die Gestapo den Briefschreiber verhaftete. Pochwadts gesamtes Vermögen in Höhe von 18 Millionen RM wurde von der Partei beschlagnahmt. Man drohte ihm noch mit Anklage wegen Landesverrat und allen möglichen Delikten. Dieses alles mußte auf den Schwerkranken sehr niederdrückend wirken. Bei meinen Besuchen erfuhr ich, daß man von ihm noch wichtige Rezepte habe erpressen wollen, und zwar handelte es sich um ein neues Verfahren zur Herstellung von wetterfesten Farben, welche an Qualität die besten Ölfarben übertreffen sollten. Pochwadt hat die Freiheit nicht wiedergesehen; am 12. 12. 1942 ist er im Krankenbau des KZ verstorben.
Als Hitler verkündete, die Polen ,, mit Mann und Roß und Wagen geschlagen" zu haben, wanderten die Polen in ungezählten Scharen, alt und jung, Männer und Frauen in die Konzentrationsläger. Ja, selbst vor Schulkindern wurde kein Halt gemacht. Vor allem galt es den Nazis, die polnischeIntelligenz auszurotten.
Um mit einer recht hohen Zahl von ,, Kriegsgefangenen" und ,, Heckenschützen" aufwarten zu können, wurden die Schüler in den Schulen festgenommen, die Besucher der Kinos und Theater wurden gleichfalls abgeführt. So kamen die hohen Zahlen der Kriegsgefangenen und ,, Heckenschützen" zusammen; mit denen der OKW - Bericht alle Welt glauben machen wollte, welche Erfolge die deutschen Armeen erzielten.
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In den ersten Tagen des April 1940 langte ein Polentransport, etwa 600 Mann stark, im Lager an; in Bromberg und anderen Städten waren sie verhaftet worden, Polen und Deutsche durcheinander. Alle waren gut gekleidet und verfügten über reichliche Barmittel und wertvolle Effekten. Es waren Kaufleute, Fabrikanten, Gutsbesitzer, kurzum Angehörige der höheren Gesellschaftsschicht. Ein Verhaftungsgrund lag in keinem einzigen Fall vor. Man hatte es vor allem auf das Vermögen, Schmucksachen, Uhren und dergleichen abgesehen, alles Dinge, die sich die SS skrupellos aneignete. Der Empfang dieses Transportes fand im sogenannten ,, Kleinen Lager" statt, welches die Baracken 15, 16, 17 und 18 usw. umfaßte.
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In diesem Transport befanden sich ebenfalls eine Anzahl kath. Pfarrer, an denen sich die Blockführer Baierle, Knittler, Meierhofer, Schubert, Fickert und andere besonders ausließen.
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