dung usw. in Abteilung er­ings- Nummer Ler, Asozialer Gottseidank,

g der Wärme Abtrocknen, darstellend,

Armel, Unter­te Strümpfe, e und dazu Mütze, und

Flüchtig mu­Tor hinaus. ange" in den Blockältester, wies und zu­rchgefrorenen bereit stand, abgesparten Hige, was der ehmen Über­zu sein, und

ein sehr un­en 16. April men ,, Kleine fenen Trupp wieder über großer, kor­" nicht inne­Boden hilflos

nswerte Opfer hielt drinnen reinen Holz­

ie Arme vor le unmensch­tlich, daß der iden und mit

neut auf ihn aten sich um en, Es war unständiger tlicher Schrif­hrift ,, Volks­eise über Ge­rzt, der sich vie man sich Fresser" auf­ringen, mußte

beseitigt werden. Sein Schutzhaftbefehl sah eine Sonderbehand­lung vor, was in der SS - Lagersprache bedeutete, ihn schnellstens auf irgend eine Art ins Jenseits zu befördern. Baierle hatte mit der Sonderbehandlung begonnen. Die weiteren SS - Sadisten Bug­dalla, van Deezen, Fickert, Juhren, Knittler, Meierhofer usw. setzten die Mißhandlungen fort. Dr. Hammer kam nach dem Großziegelwerk Klinker worüber in einem besonderen Kapitel. berichtet wird- mit dem Erfolg, daß er am 16. Mai, also nach Verlauf eines Monats, an den Folgen dieser bestiali­schen Behandlung starb. Der Arbeitskarren brachte seine Leiche zum Abendappell ins Lager, von wo sie in den Leichenraum geschafft wurde. Auf der Totenliste stand: Nr. 18594 verstorben.

Kurz nach Kriegsausbruch wurden alle politisch unsicheren Intellektuellen, Militärs, Wissenschaftler, Juristen usw, in die KZ gebracht. Aus Wien kam der Ankläger aus dem Dollfuẞ­mörder- Prozeß ins Lager. Er hatte die Todesstrafe gegen die beiden Mörder des österreichischen Bundeskanzlers Dollfuẞ be­antragt. Kaum hatte der Richter das Tor zum Appellplatz pas­siert, als auch schon die SS - Sadisten über ihn herfielen und ihn mit Knüppeln und Fußtritten derart zurichteten, daß er nach kaum einer halben Stunde, furchtbar zugerichtet, tot vom Platze getragen werden mußte.

Ein Offizier des ersten Weltkrieges, Dr. Lothar Erdmann aus Köln , wurde gleich beim Eintreffen ins Lager von einem SS- Mann geschlagen, was sich Dr. Erdmann mit dem Hinweis verbat, daß er Offizier sei und seine zwei Söhne im jetzigen Kriege als Offizier dienten. Erfolg: weitere Mißhandlungen, bis das Opfer vom Platz ins Revier geschafft werden mußte. Der Tod trat nach zwei Tagen ein. Todesursache: Kreislaufstörung.

Durch das Tor fährt eine elegante Limousine, geführt von einem Privat- Chauffeur; neben dem SS- Mann ein in Decken ge­hüllter alter Herr. Der Wagen fährt über den Appellplatz nach der Baracke 56, in welcher die Politische Abteilung später un­tergebracht war. Seit wann kommen denn ,, Zugänge" in Privat­autos und noch dazu in einer vornehmen Limousine zu uns? Es mußte sich um einen sehr vornehmen Gast handeln, viel­leicht ein guter Freund von Adolf dem Erlauchten! Es war kein besonderer Tag, der 23. November 1942, nur sei ver­merkt, daß es ungemütlich kalt war und wir schon geheizt hatten. Der Chauffeur führte den alten, vornehm gekleideten Herrn, etwa 70 Jahre alt, zu uns an den Tisch. Er war schwer herzleidend und nach dem mitgeführten ärztlichen Gutachten haftunfähig wegen Herzwassersucht. Die Füße waren geschwol­Er mußte len, weshalb er mit Filzpantoffeln bekleidet war. sich setzen, und nur mit Mühe konnten die Kameraden bei der Vernehmung seine Aussagen vermerken.

Der mitgebrachte Schutzhaftbefehl sagte aus, daß der Ge­heime Kommerzienrat Adolf Pochwadt, Kaolinwerke Köln- Go­desberg, Kölner Straße 90, welcher sich seit Mai 1940 in Einzel­haft befand, weil schwer leidend, in den Krankenbau zu über­führen sei. P. erhielt die Häftlings- Nummer 53 572 und wurde mittels einer Bahre ins Revier gebracht. Nach dem Appell

53