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Auf jeden Fall muß man doch vielleicht in meiner bis­herigen politischen Vergangenheit ein Haar gefunden haben, auch lag für mich der Gedanke nahe, daß meine Offenherzig­keit im deutschen Konsulat dem Dr. Best auf die Nerven ge­gangen war und er im Bericht über den ebenfalls nicht ,, stuben­reinen" verabschiedeten Konsul Dr. Timmermann auch meiner gedacht hatte.

Durch Freunde wurde ich unterrichtet, daß die Gestapo mich ständig beobachten ließ und mir überall ein Spitzel folgte. Da mir die im nat.- soz. Fahrwasser segelnde Presse keineswegs zusagte, so informierte ich mich, soweit möglich, in der Aus­landspresse und vor allem in der dänischen Presse, deren Zei­tungen und Nachrichten im Lesesaal der dänischen Bibliothek in Flensburg auslagen. Ich konnte feststellen, daß mir bald, nachdem ich den Lesesaal betreten hatte, ein Unbekannter folgte und am Nebentisch Platz nahm. Seine Aufmerksamkeit galt ausschließlich meiner Person und nicht etwa dem Inhalt der vor ihm liegenden Zeitung, die er offenbar nicht einmal lesen konnte. Das Personal der dänischen Bibliothek hatte gleichfalls ihr Augenmerk auf diesen unheimlichen Gast, einen Buchbindergehilfen, wie inzwischen ermittelt wurde, gerichtet.

Wenn ich im Flüsterton mit irgend einem neben mir sitzen­den Leser einige Worte zu wechseln hatte, so geschah es bewußt nur in dänischer Sprache und niemals betraf das Thema etwas anderes als das Wetter, um niemanden zu gefährden. Als ich dann für eine Woche die Bibliothek mied, konnte ich durch Nachfrage feststellen lassen, daß mein Schatten, der Spitzel, ebenfalls nicht mehr erschien.

Um zu erfahren, ob die Gestapo mich überall verfolgen lieẞ, besuchte ich an einem Vormittag es war der 3. 9. 1939-­mit meiner Frau eine uns befreundete Familie im dänischen Grenzort Padborg, wo wir Gelegenheit hatten, die Sendungen des dänischen Radios Kopenhagen - Kalundborg zu hören. Halb­stündlich kamen die Meldungen aus Deutschland , denen wir entnahmen, daß die Lage äußerst kritisch sein mußte. Sie war es bestimmt; denn wie ein Blitz aus heiterem Himmel über­raschte uns die Nachricht vom Ausbruch der kriegerischen Handlung mit Polen und daß seit 5 Uhr zurückgeschossen würde. Im ersten Augenblick wirkte diese Mitteilung chockartig auf mich und war mein nächster Gedanke, hier in Dänemark zu bleiben. Ich überlegte und erwog das Für und Wider. Beim Überschreiten der Grenze hatte der deutsche Paßbeamte mich ungehindert passieren lassen, woraus ich folgerte, daß die Ge­ stapo nicht so sehr an mich interessiert sei, sonst hätte sie, wie in allen Fällen, der Paßstelle entsprechende Order gegeben, mich

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