verhaften zu lassen. Gegen Abend kehrten wir nach Passieren der beiderseitigen Paßstellen nach Flensburg zurück, ohne daß irgend etwas Auffälliges auf deutscher Seite zu bemerken war, selbst von irgendwelchen Sperrmaßnahmen an der Grenze war nicht die Rede.

Auch die nächstfolgenden Tage verliefen für mich ruhig, wenn ich auch nach einigen Tagen wieder feststellen konnte, daß mir ein ,, Schatten" folgte. Man gestattete mir, eine Be­schäftigung anzunehmen, und zwar beim Anlegen eines bei dem Dorfe Tarp geplanten Flugplatzes. Einige Wochen war ich dort und mir fiel nicht auf, daß ich dort bespitzelt würde. Von befreundeter Seite wurde mir eine andere, besser zusagende Be­schäftigung nachgewiesen, doch verweigerte das Arbeitsamt die Zustimmung, weil ich auf meiner Beschäftigungskarte einen Vermerk hatte, aus der meine politische Unzuverlässigkeit her­vorging. Ich sagte dies dem Leiter des Arbeitsamtes, der nichts eiligeres zu tun hatte, als den Leiter der Gestapo anzurufen.

Am Nachmittag besuchte ich noch den Lesesaal der dä­nischen Bibliothek, wo wiederum der Gestapoapostel saẞ. Am Tage darauf, es war der 17. Oktober 1939, wurde ich in meiner Wohnung verhaftet und dem Gestapomann Woinke vorgeführt, der mir zum Vorwurf machte, defaitistische Reden gehalten zu haben.

Mit Recht wehrte ich mich gegen diese Anschuldigung. Mein Ersuchen, mir evtl. Belastungszeugen gegenüber zu stellen, wurde schroff abgelehnt. Man brachte mich in das Flensburger Gerichtsgefängnis, bis die Gestapo vom RSHA in Berlin einen Schutzhaftbefehl, von Heydrich unterzeichnet, für mich erwirkt hatte. Dieser Heydrich, jener politische und verkrachte Wege­lagerer und verschuldete Flensburger Ex- Marineoffizier, von dem ich bereits in einem Vorkapitel schrieb, war nun schon zu einem ,, hohen Tier" emporgestiegen. Einige Tage vor Weih­nachten wurde ich abtransportiert, gelangte über die Zwischen­stationen Altona und dem berüchtigten Berliner Polizeigefängnis ,, Alex" am 21. Dezember 1939 im Konzentrationslager Sachsen­hausen- Oranienburg an, das den harmlosen Namen ,, Schutzhaft­lager" trug.

Ministerpräsident Generaloberst Göring

Beauftragter für den Bierjahresplan Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe

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6818

Berlin 8, 2 Januar

Behrenstraße 68-70 Fernsprecher: 120048

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Abt.III

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Briefkopf Görings zum Vierjahresplan

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