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,, Am 10. Februar 1933 wurde von Röhm, Heines und Ernst eine Gruppe von zehn Mann ausgesucht, darunter auch ich, zu einer vertrauten Sitzung. Der Plan des Brandes. wurde genau besprochen und jeder gefragt, ob er mitmache, d. h. er wurde unter Eid gelegt, zu schweigen und weitere Befehle abzuwarten. Ein Mann namens Lobike lehnte ab; er könne es mit dem Gewissen nicht vereinbaren, das zu tun. Er wurde abgeführt, wir haben ihn nie mehr gesehen, er durfte doch nicht aussagen in seinem inneren Druck. Wir andern ahnten, wohin kam und schwiegen, wir wußten, daß wir sonst die Sonne nicht mehr scheinen sehen würden. Van der Lubbe war dem Stabschef Röhm hörig, und weil er ein ganz verrückter Streber war, und sich überall groß machen wollte, wurde er mitbestimmt, den Reichstag anzuzünden, d. h. ihm wurde nichts gesagt von uns, er sollte ganz allein einsteigen, mit Fackeln, die ihm geliefert wurden, die Nebenräume anzünden nach ganz bestimmter Vorschrift, wir aber sollten im genau gleichen Zeitpunkt den großen Saal anzünden mit Explosivbrandstoff.
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Wir mußten zweimal nachts Übung halten und vom Präsidentenpalais aus durch den Kellergang hinstürmen und wieder forteilen. Ich will mich mit den Vorarbeiten nicht lange aufhalten, jetzt die Namen nennen, die direkt beteiligt waren:
Heines, Ernst als Führer, jeder eine Gruppe von fünf Mann, dann Brähm, Stettmann, Nagel, Sirop, Kummelsbach, Dieriger, Bratschke, Lehmann, Schmitz und Kruse.
Ich kann heute die genaue Zeit auf die Minute nicht mehr nennen, als der Befehl kam, in der Nacht des 27. Februar, als wir im Keller des Präsidentenpalais von Göring versammelt waren, daß van der Lubbe bereits am Hause angekommen sei. Jeder von uns hatte einen Zellofansack mit einem leichten Pulver darin und eine Rolle Zelluloidstreifen. Was für Pulver, das wurde uns nicht gesagt. Wir hatten jeder Befehl, die Säcke an ganz bestimmten Orten aufzustellen, mit den Streifen zu verbinden und den Streifen gegen den Ausgang des Kellers auszuziehen. Dort standen Ernst an einem Streifenbündel, am anderen Heines und als wir uns zurückgezogen hatten zum Kellereingang, zündeten diese auf einen Befehl Röhms, der sich inzwischen überzeugte, daß van der Lubbe im Nebensaal herumsprang, die Streifen an.
Feuerschlangen nach allen Seiten, wo der Sack getroffen wurde, ein dumpfer Ton und wie brennendes Mehl war die Luft voll und sofort war alles in einen brennenden Dunst eingehüllt. Wir flohen sofort.
Das Werk war getan. Van der Lubbe wurde, wie verabredet, getroffen, das sollte ja so sein, man hatte ihm versprochen, daß er nach der vielleicht ziemlich langen Haft, die man eben nicht vermeiden könne, dem Volke gegenüber, ihn wohl verurteilen werde, aber man werde ihn dann heimlich entlassen und mit viel Geld nach Amerika spedieren, wo er es gut haben könne. Ein reicher
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